`Unser Wintergarten` im Schwedendorf. Christrosen stehen in voller Blüte.

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Christrosen (Helleborus niger) sind eine echte Besonderheit im Garten.  Wenn alle anderen Pflanzen im Winterschlaf liegen, öffnen sie ihre zauberhaften weißen Blüten.  Zur Weihnachtszeit standen sie bereits in voller Blüte, das besagt, dass es sich hier um eine frühe Sorte handelt.  Die Gartenstauden sind bei richtiger Behandlung äußerst langlebig.

Christrosen gelten als sehr genügsam und brauchen nicht viele extra Nährstoffe.  Helleborus sind kalkliebend und brauchen daher einen Platz, der sandig/lehmig und kalkhaltig ist.  Bei Kalkmangel bilden Christrosen viel Laub, aber wenig Blüten.  Werde die Topfpflanzen im Frühjahr in einen größeren Pflanzkübel umsetzen.  Standort wird ein halbschattiger Platz bei uns in der Nord/Ostecke sein, denn vollsonnige Standorte vertragen sie nicht.  Die erste Düngung werde ich Ende Februar organisch mit Hornspäne vornehmen. Die zweite Nährstoffgabe erhalten die Winterblüher im Hochsommer, weil zu diesem Zeitpunkt neue Wurzeln gebildet werden.

Freundliche Grüße,  Heiner Klose

 

Aufnahmen vom 13. Februar `22  – lassen sich durch anklicken vergrößern (und mit rechts/links-Pfeil vor- bzw. rückblättern.)

Diesen Schnappschuß machte ich am 30.Dezember ´21

Bienen holen sich ihren Nektar und das im Dezember.
Unsere noch weihnachtliche Fassade im Eingangsbereich, mit den blühenden Christrosen.