Vorwinterlicher Wasserfall bei Hinang

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Die Ortschaft Hinang liegt südlich von Sonthofen im Allgäu an der Nebenstrecke Sonthofen-Altstädten-Hinang-Schöllang-Reichenbach-Rubi-Oberstdorf. An der Kirche von Hinang zweigt man ab in Richtung Hochweiler und nach etwa 1 km erreicht man einen Wanderparkplatz. Von dort geht es mit einem 15-minütigen Waldspaziergang mit leichter Steigung die Umgebung des Wasserfalls. Die schwierigen Passagen sind mit Metalltreppen und -geländern gesichert. In südwestlicher Richtung kann man unter einer Felswand entlang den Tobel wieder verlassen und kommt zum Wanderweg auf die Sonnenköpfe.

Viel Schnee hatte es ja nicht im Wald um den Wasserfall und auch die Eiszapfen waren noch zierlich. Aber es war ziemlich frisch und man mußte höllisch achtgeben, um nicht bergabzurutschen.

Mit den Niagarafällen oder auch bekannten Wasserfällen in den österreichischen Bergen läßt sich der Hinanger Wasserfall natürlich nicht vergleichen. Dennoch ist er mit seiner langen, leicht schrägen Fallstrecke einmalig. Und unwillkürlich kommt einem der Song von den Bots in den Sinn: “Weiches Wasser bricht den Stein”.

Wie immer findet man im Netz und wikipedia viele weitere interessante Informationen zum Hinanger Wasserfall.

Bildunterschriften kann ich mir in diesem Fall auch weitgehend sparen. Bis auf das letzte Foto: Abfahrt vom Parkplatz mit Spätnachmittagsblick auf die Oberstdorfer Berge. Und die davorstehende Gedenktafel weist auf den 1950 abgestürzten Theo Nötle hin.

 

Kurt Wirth
Ex-Gießener, Weltbürger, Bürgerreporter seit 2012, interessiert an Natur, Wandern, (Inlands-)Reisen, aber auch an Geschichte, Zeitgeschichte, Politik.