Applaus für Tennisclub Laubach:

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Riesenfreude beim Tennisclub Laubach: Hessens Sportminister Peter Beuth (3.v.r.) überreichte Projektleiter Dirk Oßwald (3.v.l.) und Rolli-Tennisspieler Dirk Köhler (2.v.l.) den „Großen Stern des Sports“ im Wiesbadener Schloss Biebrich für dessen Inklusionsprojekt. Der Vizepräsident des Landessportbundes, Ralf Rainer Klatt (links) und Vertreter der Volksbank Main-Kinzig-Büdingen (rechts) gratulierten.

Sportminister überreicht „Großen Stern des Sports“ in Silber für Inklusionsprojekt

Wiesbaden/Laubach. Verdienter Lohn für sportliche Initiativen mit Vorbildcharakter: Sechs von 106 teilnehmenden Sportvereinen aus Hessen hatten es beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ bis zur Endrunde auf Landesebene geschafft. Unter ihnen der Tennisclub Laubach (TCL), der seine Bewerbung bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eingereicht und im Sommer schon den Regionalwettbewerb mit seinem Inklusionsprojekt „Tennis für alle“ gewonnen hatte. Und auch auf Landesebene landete man jetzt auf dem Siegertreppchen ganz oben. Im Wiesbadener Schloss Biebrich überreichte Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth dem rührigen Verein kürzlich den „Großen Stern des Sports“ in Silber und 2.500 Euro Preisgeld. Zusammen mit den 15 Siegervereinen der anderen Bundesländer ist der TCL jetzt für den 24. Januar 2022 nach Berlin zum Bundesfinale eingeladen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet dann die drei bundesweiten Siegervereine persönlich mit dem goldenen „Stern des Sports“ aus – die Laubacher dürfen hoffen!

Beuth lobte bei der Übergabe des Preises an Projektleiter Dirk Oßwald und den aktiven Rollstuhl-Tennisspieler Dirk Köhler die Aktivitäten des Tennisclubs aus dem Kreis Gießen in den höchsten Tönen. Mit Unterstützung des Hessischen Tennisverbandes, von Special Olympics und dem Hessischen Behinderten- und Rehasportverband integriert der Verein seit zwei Jahren erfolgreich Sportler mit Behinderungen in das sportliche und gesellige Leben des Vereins: „Der Tennisclub Laubach zeigt, dass auch kleine und sportartspezifisch ausgerichtete Vereine im ländlichen Raum sich dem Thema Inklusion annehmen und damit Erfolge erzielen können, die sich positiv auf den gesamten Verein und sein Umfeld auswirken. Ich wünsche mir, dass viele diesem Beispiel folgen und es uns gemeinsam gelingt, den Vereinssport in und nach der Pandemie für alle Zielgruppen zu öffnen. Denn gerade jetzt haben wir Bewegung in der Gemeinschaft besonders nötig“, sagte Beuth, der selbst aktiver Tennisspieler ist, bei der Preisverleihung im festlichen Rahmen. Er übergab die Preise zusammen mit Jens Prößer, Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken in Hessen, und Ralf Rainer Klatt, dem Vizepräsident des Landessportbundes. Julia Nestle, Moderatorin von Hit Radio FFH, moderierte die Feierstunde.

Wer sich für das Projekt interessiert oder als Sportler mit Handicap – gleich welcher Art, welchen Alters und welchen Könnens – Interesse am Tennissport hat, kann sich jederzeit beim TCL unter tennisfueralle@tc-laubach melden oder sich unter www.tc-laubach.de informieren.