Bad Salzhausen und Nidda

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Der gestrige Sonntag verwöhnte uns noch einmal mit herrlichem Sonnenschein und sommerlicher Temperaturen! Wir besuchten zunächst Bad Salzhausen mit seinem wunderschönen Park. Alte Bäume sind immer eine Augenweide und laden zum Verweilen ein. Wenn diese Riesen sprechen könnten, sie hätte viel zu erzählen. Sie zu berühren, gibt mir ein angenehmes Gefühl. Der Park hat Bäche und Seen. Auch Wasser ist beruhigend! Das uralte Wasserrad  verichtet noch immer unermüdlich seine Arbeit. Das alte Holz gab “klagende” Laute von sich, gemischt mit dem plätschernden Wasser! Es waren angenehme Töne.

Auf den  Bänken an der Saline   hätte keine Maus mehr dazwischen gepasst. Schon merkwürdig in der Coronazeit. Die Sonne satt im Rücken, war es dort bestimmt gemütlich.

Nach unserem ausgiebigen Spaziergang fuhren wir in das nahe  gelegene  Städtchen Nidda. Ich liebe alte Gebäude und Brücken. Und kam hier auf “meine Kosten”! Wenn die fast 2000 Jahre alte Brücke erzählen könnte! Es grenzt an ein Wunder, welch massive Bauten in dieser Zeit entstanden sind und schwere Materialien transportiert wurden. Viele Menschen und Transporttiere haben ihr Leben verloren.

Alte Häuser können sprechen-man muss nur zuhören können, dann hört man so manche Geschichten  aus längst vergangenen Zeiten.

Am Ende unserer kleinen Stadtexkursion haben wir in einem urgemütlichen kleinen Cafe gesessen und uns den selbstgebackenen Pflaumenkuchen mit einer ordentlichen Portion Sahne schmecken lassen.

So klang  ein schöner Tag aus.

 

Ilse Toth
Seit meiner Kindheit liegt mir der Schutz der Tiere und unserer Umwelt am Herzen. Mein Einsatz für dieses Ziel prägt mein Leben.