Hannah Arendt und Aby Warburg in der Bundeskunsthalle

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Zu Arendt fiel mir ein, die Beziehung zu Martin Heidegger und der Eichmann-Prozess.

Die Ausstellung Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert zeigt neben vielen Objekten historische Film-und Rundfunkaufnahmen. Den Kopfhörer der mir am Eingang in die Hand gedrückt wurde, benutzte ich nicht. In Audio Muscheln konnte man die Beiträge auch so hören.

Ich schaue im Spiegel Bestseller mit dem gleichnamigen Ausstellungstitel nach, was der Essayist

Werner Renz über den Prozess in Jerusalem schreibt, den Arendt in Teilen begleitet hat.

Es sind fünf umfangreiche Artikel über den Prozess im New Yorker erschienen, sowie ein Buch.

Ihr Interesse galt der Person Eichmann. Ihr standen „wörtliche, unkorrigierte und unredigierte Niederschriften der Simultanübersetzung“ der in hebräischer Sprache geführten Verhandlung in Englisch, Französisch und Deutsch zur Verfügung.

Arendt beschrieb Eichmann als typischer Kleinbürger, der unfähig sei zu denken, dem es an Vorstellungskraft mangele. Ihre Rede von der „Banalität des Bösen“, die ihre Kritiker als Verharmlosung missverstanden, war der moralphilosophische Versuch, den mediokren Funktionär und Bürokraten, wie er sich im Polizeiverhör und und im Zeugenstand präsentierte, zu verstehen.

Ich finde beeindruckend, wie Arendt sich mit dem Prozess auseinandersetzte. Ich sollte auch ihre Studie mit dem Titel „the Orgins of Totalitarianism“ anschauen.

Die Ausstellung Aby Warburg-Bilderatlas Mnemosyne

Der Hamburger Kulturhistoriker Aby Warburg ( 1866-1929) war einer der Pioniere der modernen Kunst-und Bildwissenschaft. Im Dezember 1933 und Januar 1934 konnte die Warburg-Bibliothek erfolgreich gerettet und von Hamburg nach London verschifft werden.

Ich schaue mir das Sammelsurium von Schwarz Weiß Fotografien an und entdecke Botticelli „die Geburt der Venus“ als bekanntes Werk.

Und noch ein Bekanntes, welches ich nicht benennen kann. Ernst Gombrich, ein für Kunsthistoriker bekannter Name, arbeitete von 1959 bis 2001 am Warburg Institut und leitete es von 1959 bis 1976.

Ich schaue in sein Buch „die Geschichte der Kunst“.

Das besagte Bild ist von Piero della Francesca und wird beschrieben unter dem Titel

Konstantins Traum um 1460.