Neues aus der Wilden Ecke

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Nach dem Regen kommt der Sonnenschein und mit ihm die Blütenpracht. Rotdorn und Weißdorn leuchten um die Wette, darunter die weiße Lichtnelke. Margeritenblumen ziehen die Trauerrosenkäfer an, währenddessen die purpurrote Taubnessel bei den Hummeln beliebt ist. Auch das Schöllkraut, das Ackervergissmeinnicht und das Ackerstiefmütterchen sind erblüht. Der erste Mohn gibt rote Farbtupfer hinzu. An der Walderdbeere hängen erste kleine grüne Früchte. Die Babys der Heupferde mögen die gelben Blüten von Löwenzahn besonders gerne. Noch sind die Heuschrecken klein, doch bald werden sie gefürchtete Jäger sein. Malve, Königskerze und Johanneskraut legen ihre Kraft noch in den Wuchs. Dieses Jahr konnte das Pfaffenhütchen einmal viele Blüten hervorbringen. Die Blüten sind unscheinbar, was man von der Samenfrucht im Herbst nicht sagen kann. So schön das Pfaffenhütchen im Herbst leuchtet, so giftig sind seine Samen. Es ist eine Pflanze für das Feld und nicht für den Garten. Wilde Rose und Brombeere zeigen erste Blütenansätze. Der Holunder bringt die ersten Dolden zum Duften, in denen sich oft die veränderlichen Krabbenspinnen verstecken. Sie können ihre Farbe perfekt anpassen, solange der Untergrund weiß, gelb, braun oder grün ist. Es kommt Leben in die Wilde Ecke.

Schöllkraut
Weiße Lichtnelke vor Rotdorn
Ackerstiefmütterchen
Pfaffenhütchen blüht dieses Jahr

Nicole Freeman
Berufstätiger Familienmensch,humorvolle Romantikerin. Seit neustem Autorin. Meine Themen - Naturschutz und Geschichte sowie Wandern. https://publish.bookmundo.de/books/212940/