Der Hausrotschwanz in den heimischen Gärten

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Ein Hausrotschwanz auf der Lauer

In der Vergangenheit konnte ich diesen aktiven Gartenvogel immer mal wieder beobachten. Zur Zeit sind diese Hausrotschwänze in der Vorbereitung ihres Brutgeschäftes intensiv auf Futtersuche aus. Sie sitzen auf verschiedene Ansitze an und stürzen sich dann auf die entdeckten Insekten im Grasland. Teilweise sind zu zweit, aber auch schon mal zu viert unterwegs, ein sehr interessanter Wildvogel ist das.

Solche Wildvögel wird man wohl kaum an den Futterplätzen finden, denn sie brauchen das angebotene Wildfutter nicht! Wenn sie dann ihr Brutgeschäft tätigen, kommen sie in einen ganz anderen Ablauf und müssen dann ihre Nestlinge versorgen! Der Hausrotschwanz ist ein Zugvogel den man teilweise von März bis Oktober in unseren Gärten beobachten kann.

Futterzeit der Nestlinge aufgenommen im Juli 2018, ein männlicher Hausrotschwanz mit dem Futter im Schnabel!
Ein männlicher Gartenrotschwanz aufgenommen im Mai 2017, bei uns in den Gärten! Das Bild habe ich mal zum Vergleich so mit rein gestellt.

6 KOMMENTARE

    • Vielen Dank, diese Gelbkopf-Schafstelze kannte ich bisher auch noch nicht, es gibt bei uns in Europa sieben verschiedene Arten von Schafstelzen. In der Regel sind uns die Bachstelzen bekannt, in diesem Fall bekam ich sie durch den Ornithologen Prof. M. Kraft in mein Blickfeld!

      Vielleicht stelle ich diese Arten in nächster Zeit hier mal vor, in der Vergangenheit hatte ich seit 2009 schon einiges in das alte GZ Portal reingestellt!

  1. Hallo Heike Bitzer, das ist im Moment eine herrliche Zeit mit den vielen Vogelstimmen. Ich konnte heute im Lahntal an einem Weiher, gleich zwei Nachtigallen hören, dazu noch andere Vogelstimmen, wie verschiedene Grasmücken, Fitis und noch einige andere mehr! Dazu kam noch eine ganz spezielle englische Gelbkopf-Schafstelze ins Bild, welche wohl auf dem Durchzug ist.

    Danke zu dem Kommentar und noch ein schönes Wochenende!

  2. Vogelbeobachtung ist einfach herrlich. Bei mir sind die Rohkehlchen am zutraulichsten und häufig im Garten. Eines hat sich gestern im Rhododendron-Strauch vorm Küchenfenster eine ganze Zeit lang geputzt und zwischendurch gezwitschert. Da ich direkt am Wald wohne, kann ich natürlich besonders viel reges Treiben, viel Aufregung und Hektik unter den verschiedenen Vogelarten beobachten. Der jährliche Frühlingsstreß :-)))