Frankfurter Sparkasse Skylight Run feiert Premiere

Teil des Starterfeldes des Frankfurter Sparkasse Skylight Run (Foto: Ingo Kutsche)

Rund 1.000 Läuferinnen und Läufer waren beim ersten Frankfurter Sparkasse Skylight Run am Mainufer am Start. Die Erstauflage punktet nicht nur dank der besonderen Kulisse.

Seit dem vergangenen Freitagabend ist Frankfurt um eine attraktive Laufveranstaltung reicher. Mit dem Frankfurter Sparkasse Skylight Run feierte eine Laufveranstaltung Premiere, die „Bestzeitjäger“ und reine „Spaßläufer“ zugleich anspricht. Auf der flachen, schnellen Strecke entlang des Mains konnte schließlich nicht nur sehr schnell gelaufen werden. Ebenso punkteten die neue Veranstaltung und ihre Strecke mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

Vom Start-/Zielbereich konnte man die nächtliche Skyline genießen

„Wir sind mit der Vision angetreten, Frankfurt ganzjährig zu bewegen. Mit dem Skylight Run schaffen wir ein neues Lauferlebnis, das Sport und pure Lebensfreude miteinander verbindet: Der verdiente Feierabend, die Dämmerung, die strahlende Skyline und im Ziel eine mitreißende After-Work-Party direkt am Mainufer. Dass wir […] so starke Partner an unserer Seite haben, erfüllt uns mit großem Stolz. Es zeigt das Vertrauen in dieses zukunftsweisende Format, in uns als junge, visionäre Agentur und in den dynamischen Sportstandort Frankfurt“, erklärte Andreas Bechmann, geschäftsführender Gesellschafter der FSA Frankfurter Sportagentur, bereits vor dem Lauf.

Nach einem professionell angeleitete „Warm-Up“ fiel der erste Startschuss für den 10-Kilometer-Lauf. So machte sich der erste große Pulk auf in die Dämmerung. An der Spitze des Feldes ging besonders Moges Dargie Mengesha vom TuS Kelsterbach von Beginn an ein sehr hohes Tempo und ließ so keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Premierensieg der Männer an ihn gehen würde. Bei den Frauen war es hingegen deutlich spannender.

Nach zehn herrlichen Laufkilometern, auf denen die beleuchtete Skyline Frankfurts die einmalige Kulisse bildete, kam der Äthiopier wie erwartet als Erster im Ziel am Holbeinsteg an. Für ihn stoppte die Uhr nach herausragenden 30:36 Minuten. Aber auch dahinter wurden sehr schnelle Zeiten erreicht. Der Franzose Luis Santos wurde in 33:09 Minuten Zweiter, Tim Reuter (Spannrit Team TSG Kleinostheim) in 33:55 Minuten Dritter. Ein paar Minuten später folgte mit Marie König aus Marburg nach 41:30 Minuten die Premierensiegerin. Sie konnte sich dank einer stärkeren zweiten Rennhälfte im Duell mit Carolina Ringstmeyer behaupten. Die Frankfurterin Ringstmeyer finishte derweil nach 41:52 Minuten auf dem Silber-Rang. Platz drei ging an Emilie Klever (42:51 Minuten, Frankfurt).

Während die 10-Kilometer-Läufer schon im Zielbereich den restlichen Abend genossen, gingen über 250 Laufbegeisterte, die sich für die halbe Distanz entschieden hatten, auf die Strecke. Schnellste unter 139 Frauen war Celine Weiler (SRL Koblenz Triathlon) in 18:56 Minuten. Dahinter freuten sich Liv Minzenmay (Eintracht Frankfurt Leichtathletik, 19:17 Minuten) und Gabi Baltruschat (DFB, 20:28 Minuten) über die Plätze zwei und drei. Bei den Männern gewann hingegen der Niederländer Martijn Smits (Mo’s Bday Pacing Squat) in 16:35 Minuten vor Yannick Burkhardt (Runs N Rolls, 16:57 Minuten) und Lars Strohbach (Eintracht Frankfurt Triathlon Abteilung, 17:10 Minuten).

Platz 3 in der M60 für Andreas Läufer (TSV Krofdorf-Gleiberg)

Andreas Läufer vom TSV Krofdorf-Gleiberg vertrat den Gießener Raum und erreichte mit einer Zielzeit 27:42 Minuten den 3. Platz der Altersklasse M60. Dass Läufer mit seiner Zeit Vierter in der Altersklasse M45 geworden wäre, zeigt, dass die AK60 durchweg leistungsstark ist.