Dramatische Nachrichten für den Tierschutz in Deutschland: Der Deutsche Tierschutzbund und vier lokale Vereine haben eine Untätigkeitsklage gegen die Bundesrepublik beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht!
Das ist das Problem:
Finanzieller Notstand: Viele Tierheime stehen wegen explodierender Kosten, steigender Tierarztgebühren und strengerer Auflagen vor dem Zusammenbruch. Viele mussten bereits einen Aufnahmestopp verhängen.
Der Corona-Effekt: Seit dem Haustier-Boom in der Pandemie quellen die Heime über. Zudem sorgt eine fehlende bundesweite Kastrationspflicht für freilaufende Katzen für immer mehr Nachwuchs.
Investitionsstau: Es fehlen mindestens 160 Millionen Euro! Während es früher noch kleine Finanzspritzen vom Bund gab, ist im aktuellen Haushalt für 2026 kein einziger Euro für die Tierheime vorgesehen.
Die Kritik an der Politik:
Die Tierschützer werfen dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung vor, gegen das Grundgesetz (Artikel 20a) zu verstoßen, welches den Tierschutz als Staatsziel festlegt.
Besonders bitter: Für die Modernisierung von Sportstätten (die sogenannte „Sportmilliarde“) hat der Bund Geld, für den praktischen Tierschutz jedoch nicht. Thomas Schröder, Präsident des Tierschutzbundes, findet dazu klare Worte: „Wenn Kunstrasen wichtiger ist als das Leben von Hunden und Katzen […] dann müssen die Gerichte das erzwingen.“
Die Vereine fordern, dass der Bund endlich dauerhaft Verantwortung übernimmt und die Tierheime verlässlich finanziell unterstützt, statt die Ehrenamtlichen mit der immensen Arbeit allein zu lassen.
Tierheim Gießen
Vixröder Straße 16
35396 Gießen
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