Die Einblicke und die konkrete Erfahrung in einer fremden Stadt sind ganz anders als touristische Eindrücke, wenn man dort im Alltag lebt. So konnte DIG-Vorstandsmitglied Maria Masala, die als ERASMUS-Studentin seit Februar in Padua, in der Region Veneto, studiert, die Zuhörer ihres zweisprachigen Online-Vortrags via Zoom im Rahmen der Europa-Wochen am Mittwoch, 20. Mai 2026 für die Stadt und das Leben in Italien begeistern.

Maria Masala ist Rumänin, lebt seit 2019 in Deutschland und hat ihr Abitur 2023 an der Goethe Schule in Wetzlar absolviert. Dort hat sie Italienisch gelernt und die Deutsch-Italienische Gesellschaft Mittelhessen e.V. durch die 1. Vorsitzende Rita Schneider-Cartocci kennen gelernt. Im Verein ist sie als Jugendleiterin engagiert. Aktuell studiert sie Englisch und Italienisch auf Lehramt an der Goethe Universität in Frankfurt im 6. Semester.
„Irgendwann möchte man die Sprache nicht nur lernen, sondern wirklich leben“, erklärte Masala, und in Padua verwirklicht sie diese Möglichkeit. Zwischen Vorlesungen, Freizeit mit neuen Freunden aus verschiedenen Ländern, Reisen auf Entdeckung italienischer Städte und Zeit für sich, vergeht das Auslandssemester ziemlich schnell und man sammelt wunderschöne Erinnerungen.

Maria Masala präsentierte die Stadt Padua mit ihren typischsten Orten wie den Arkadengängen („portici“), dem bekannten Café „Caffè Pedrocchi“ und dem großen innenstädtischen Platz Prato della Valle, wo sich Studenten treffen. Sie ist mit der Auswahl von Padua für ihren ERASMUS-Aufenthalt sehr zufrieden, weil es eine Universitätsstadt mit internationaler Atmosphäre ist, von der man viele Städte gut erreichen kann. Da sie sehr viel gereist ist, konnte sie zusätzlich über andere Städte wie Bologna, Venedig, Vicenza, Neapel informieren. Auch die Qualität der Universität in Padua überzeugt sie sehr und die Vorlesungen besucht sie sehr gerne. Das große Nachteil ist die Wohnsituation, weil es sehr schwierig ist, ein günstiges Zimmer zu finden, und das ERASMUS-Stipendium reicht nicht, um alle Kosten zu decken.

Die Studentin freut sich, wirklich Italienisch zu leben. Sie genießt die italienische Küche mit Espresso an der Bar, Aperol Spritz mit Freunden und Spezialitäten in verschiedenen Restaurants. Gleichzeitig merkt sie, dass sie entspannter, spontaner und flexibler geworden ist und kleine Momente mehr schätzt.
Ihre Erfahrung, ihre Begeisterung und viele praktische Tipps konnten andere junge Leute im Publikum inspirieren, die demnächst einen Auslandsaufenthalt planen. Aber auch ältere Zuhörer haben jetzt Lust bekommen, nach Italien zu reisen, schöne Städte zu besichtigen und das italienische Lebensgefühl tiefer zu spüren.




