Meine Radtour IV `26 startete ich letzte Woche am 30. April bei strahlend blauen Himmel. Die 39,7 km lange Strecke führte mich in nord-östliche Richtung nach Lehnheim – von dort weiter nach Merlau und Mücke. Als Zwischenziel hatte ich Nieder-Ohmen ausgewählt. Beim dortigen Griechen >Taverne Helios< – in der Ortsmitte gelegen, legte`der hungrige Radler` erst mal seine Mittagsmalzeit ein. Weiter gings nach Bernsfelden und Weitershain – dort war einiges zu fotografieren.
Nach einer wundervollen langen Waldstrecke – gab zum Ende mein Handy `seinen Geist` auf. Hatte zwar mein Power Bank zum Aufladen dabei – leider hatte ich das spez. Kabel zu Hause gelassen!
Ausgangs des Waldes zeigte sich der Grünberger Ortsteil Lumda. In diesen Ecken kann man auch ohne Navigation KOMOOT fahren; das sind alles schon geläufige Wege die man kennt. Weiter gings zu beiden Grünberger OT. Beltershain und Göbelnrod.
Dann kam mir der Gedanke, den historischen Grünberger Wartturm anzufahren. Nach erklimmen von ca. 30 ziemlich hohen Wendelstufen – erreichte ich die Rundaussichtsplattform. Die Fernsicht war soweit ganz gut – und so konnte ich mit dem Teleobjektiv 70:300 mm die nahe Landschaft um Grünberg, die Doppeltürme der Burg Münzenberg, sowie die Silhouette der Frankfurter Skyline (leider etwas diesig) gut ranholen und ablichten. Der Abstecher hatte sich mehr wie gelohnt! – wie meine Bilder zeigen.
Wünsche Euch viel Freude (`Geduld`) beim Bilder schauen.
Grüne Planweg – Feldgemarkung Lehnheim.
XXXL – Insektenhotel * Hochgerüst steht in Lehnheim (Lehnheimer Weg)
… aufgenommen vom Lutherweg aus.Waldkreuzung: Lehnheim * Atzenhain * Merlau
Visavis der Hinweisschilder – Fichtenbaumstumpf voll besetzt mit Borkenkäfer.
In der Ferne sollte Mücke-Merlau sein.Landschaft Feldgemarkung Mücke (nahe Gesamtschule aus aufgenommem)
Schmuckes Fachwerkhaus am Dorfplatz von Nieder-Ohmen. Hinten zu sehen Ortskirche und Altes Rathaus.
Die Wandpfette trägt die Inschrift: >Das Haus ist erbaut von Wagner und Anna Elisabeth seiner Ehefrau der Zimmermeister war … von Tieh 1818
Wahre Zimmermannskunst damaliger Zeiten. Der Eckpfostenstiel des Hauses mit Verzierung. Solchen Aufwand wäre zu heutigen Zeiten undenkbar – sprich: ” Wer will das bezahlen” !!!Schön, am Dorfplatz von Nieder-Ohm gelegen, das Alte Rathaus mit dem Rundbauflügel – dahinter: “Der Kirchturm grüßt in`s Land hinein”.… Gebäude wurde gut in Schuß gehalten – wie man sieht.Jetzt im Vollfrühling prägen Rapsfelder die Landschaft.
… mit dem Handy am Fahrrad – navigiert durch KOMOOT – macht die Tagesreise noch mehr Spass! >>>Der Natur-Fotograf Heiner mit im `Bilde`.… gefahrene 14,67 Kilometer – ca. die Hälfte der Tour liegt hinter mir.Oh die Windkraftanlagen! Das Thema, ob Windkraftanlagen die Landschaft “verschandeln”, wird oft sehr leidenschaftlich diskutiert. Es ist eines der Hauptargumente von Bürgerinitiativen gegen den Ausbau der Windenergie, während Befürworter darin eher ein notwendiges Symbol für den Klimaschutz sehen.
… hier der Seeweiher – Siedlung Windhain – passt gut in die Landschaft.
… hier ein Schwanenpendel an einem Seegrundstück – dreht sich je nach Windlage im Kreise und verändert sich stets – sehr interessant!
Apfelbaumblüte in vollem Gange; man hofft auf eine gute, erfolgreiche Bestäubung!
… eine fleißige Biene bei IHRER Arbeit – reichlich Nektar vorhanden.
Ein wahres `Schmuckstück´ in Bernsfelder Dorfmitte,; es könnte sich um eine Blutbuche bzw. Blutahorn handeln.… direkt darunter eine Terrasseneinfriedung mit Steingewächsen – ein Augenschmauß besonderer Art! Wohl dem – der es angelegt hat!
Sehr `geschmackvoll` angelegt !!!
Ausgangs Bernsfeld ein Fachwerkhaus alter Zeiten – mit schönem Vorgarten.Am Ortsende von Bernsfelden ein in voller Blüte stehender Kastanienbaum – ein Fothalt war hier unumgänglich!
Feldgemarkung Weitershain, eine Viehherde auf einer Koppel.
Ein Schwarzmilan (Milvus migrans) dreht seine Runden … mit gesenktem Kopf erspäht ER seine Nahrung!….. da war Schnelligkeit gefragt! Nur gut, dass ich meine komplette Fotoausrüstung – mit dem Teleobjektiv 70:300 mm und dem Einbeinstativ – bei meinen Touren dabei habe.
Weißer Farbtupfer am Straßenrand (Waldstück zwischen Bernsfeld und Weiterhain).
Ein Natur-Schmuckstück besonderer Art am Ortseingang von Weitershain. Seit über 100 Jahren begrüßt die Friedenseiche die Besucher. Nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1871 war sie von den Weitershainer Bürgern als Erinnerung an zwei tote Soldaten des Deutsch-Französischen Krieges gepflanzt worden.
Einst wurde diese histor. Gedenktafel – zur Ehre der heimkehrenden Sieger und gefallenen beiden Ortsbürgern Konrad & Peter Theis – gefertigt.
In der Ortsmitte von Weitershain befindet sich diese markante Kastanie. Es handelt sich hier um eine lokale Besonderheit, dazu gibt es verschiedene Aspekte, die für die Anwohner und Besucher von Interesse sein könnten. Standort & Bedeutung: Der Baum dient oft als zentraler Treffpunkt oder natürliches Wahrzeichen, dass den Ortskern prägt. Geschichte: Die Historie der Ortsbegrünung ist fest mit der Entwicklung des Dorfes verbunden, das idyllisch auf der Hochebene des vorderen Vogelsbergs liegt.
.. hier ein Nahaufnahme der aufrecht, kerzenartigen Blütenstände – im Volksmund genannt “Kerzen”.Evang. Kirche in der Ortsmitte von Weiterhain, ist eine neugotische Saalkirche mit fünfseitigem Abschluss, die 1876/1877 nach Plänen von Kreisbaumeister Carl Wilhelm Christian Dieffenbach – aus dunkler Londorfer Basaltlava – erbaut wurde.Schöne Ecke mit Sitzbank Ausgangs Lumda.Bald ist die schöne und markante Pracht wieder vorbei. Der Vollfrühling neigt sich so allmählich zum Ende.Hier lässt sich die lange Trockenheit ersehen! Die Ackerböden lechzen förmlich nach Wasser! Nun hat es zum zweiten Male geregnet – bei weitem leider viel zu wenig! Diese Woche wird es, so die Wetterprognosen, durchweg regnen. Hoffentlich ergiebiger!
Etwas diesige Fernsicht; rechts die Erhebung des Hohen Feldbergs – Taunus.Ausgangs Göbelnrod an der Landesstraße nach Grünberg gelegen – kleines Rapsfeld.
WARTTURM
Der historische Wartturm in Grünberg ist ein lohnendes Ausflugsziel und Teil der Stadtbefestigung.
Der Wartturm liegt nördlich außerhalb der Altstadt auf einer Anhöhe. Er diente als vorgeschobener Beobachtungsposten zur Sicherung des Vorfeldes und war früher von einem Wall und Graben geschützt. Der Turm wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Er war Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlagen von Grünberg.Der Turm ist ca. 25 m hoch. Es führen insgesamt 51 Stufen nach oben (18 außen, 33 innen). Der Durchmesser beträgt 5,40 Meter. Die Mauerstärke beträgt 1,00 Meter Besonderheiten: Er wird heute als Aussichtsturm genutzt und bietet einen schönen Blick über die Stadt, Felder und Wälder. Der Turm ist ein beliebtes Ziel für Landschaftsfotografen.
Mein Abstecher hat sich mehr wie gelohnt !!! Wunderschöne Aussicht jetzt im Vollfrühling vom Wartturm.In der Ferne zu sehen die Bergrücken des Taunus.Im Hintergrund zu sehen – Warthof und die Ortschaften Beltershain und Lumda.Mit Teleobjektiv rangeholt- linksseitig die Doppeltürme der Burg Münzenberg – in der Ferne die Taunuserhebungen mit dem Hohen Feldberg.Trotz allem – eine leicht diesige Atmosphäre der Frankfurter Skyline – die Silhouetten verleihen geradezu eine geheimnisvolle künstlerische Note.
Der Wartturm ein gut erhaltes Bauwerk – vergangener Zeiten – stets geöffnet.