
Lich – Zur Freisprechungsfeier der Land- und Baumaschinenmechatroniker hatte die „LandBauTechnik Innung Oberhessen-Starkenburg“ in das „Landhaus Klosterwald“ in Lich-Arnsburg am Montagabend eingeladen. Insgesamt erhielten 37 Gesellen und zwei Gesellinnen zum Ende ihrer Ausbildungszeit während der Freisprechungsfeier in Lich-Arnsburg den Gesellenbrief.
Der Obermeister der LandBauTechnik-Innung, Erich Klotz aus Pohlheim, eröffnete die Feier und begrüßte die Gäste.
Andreas Brieske aus Hüttenberg, Vizepräsident der Handwerkskammer Wiesbaden betonte in seiner Festrede: „Das Handwerk steht für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Es lebt vom Erfahrungswissen früherer Generationen und von der Innovationskraft der neu Hinzukommenden. Mit dem Gesellenbrief in der Hand, steht ihnen als Nachwuchs, eine Welt voller Möglichkeiten offen und sie sind nun Teil einer starken Gemeinschaft, der Handwerkerfamilie – der Wirtschaftsmacht von nebenan.“
Obermeister Klotz erläuterte in seiner Rede für die Innung, die vielfältigen Möglichkeiten der weiteren beruflichen Entwicklung eines Landmaschinenmechatronikers. „Nach dem Abschluss der Ausbildung mit dem Gesellenbrief hört das Lernen und die Weiterbildung in diesem anspruchsvollen Beruf nicht auf“, betonte Klotz. Die Meisterschule oder die weitere Qualifizierung in einer Technikerschule eröffnen Möglichkeiten Führungspositionen einzunehmen.
Sebastian Hodes, Lehrer der Max-Eyth Schule in Alsfeld sprach das Grußwort für die Kollegen der Berufsschule. An die frisch „gebackenen“ Landmaschinenmechatronikergesellen gewandt, meinte er: „Sie haben während ihrer Ausbildung „Geschichte“ geschrieben.“ Ihr Leben geht nun ohne Schule weiter. Gut vorbereitet, können sie in ihren Betrieben den täglich neuen Anforderungen in ihren technisch komplexen Arbeitsbereichen qualifiziert begegnen.

Matthias Fritzel, Geschäftsführer der LandBauTechnik Innung Oberhessen-Starkenburg mit Sitz in Friedberg, gratulierte den Gesellen zur bestandenen Prüfung und überreichte zusammen mit Obermeister Klotz und Vertretern der Schule die Gesellenbriefe.
Die besten Noten des Jahrgangs hatte im Gesellenbrief Jakob Jöckel aus Lautertal (Vogelsberg), dessen Ausbildung in der Raiffeisen Waren Zentrale Rhein Main in Alsfeld erfolgte. Er wurde besonders beglückwünscht und für seine herausragenden Leistungen gelobt.
Weitere Gesellen aus der Region Gießen sind Leo Wiebe aus Pohlheim (Weimer GmbH, Lollar), Marc Hofmann aus Wölfersheim (Reichhard GmbH, Hungen), Maximilian Mirzaei Kian aus Wettenberg (Weimer GmbH, Lollar), Nils Müller aus Schotten (Müller Landtechnik, Laubach) und Laura Cornelia Götz aus Buseck (Weimer GmbH, Lollar).



