
Die konsequente Händedesinfektion zählt zu den wichtigsten Maßnahmen zur Infektionsprävention in der Medizin. Das St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung engagiert sich daher seit vielen Jahren in der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“, die die Händehygiene in deutschen Gesundheitseinrichtungen nachhaltig verbessert.
Für dieses kontinuierliche Engagement wurde das Gießener Krankenhaus nun mit
dem Bronze-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet. Die Zertifizierung
bestätigt einen hohen Standard in der Händedesinfektion und würdigt die erfolgreiche Umsetzung der Kampagnenanforderungen.
„Das ist ein sehr gutes Ergebnis und bestätigt die engagierte Arbeit unseres Teams
der Krankenhaushygiene. Mein besonderer Dank gilt der Hygienefachkraft Simone
Riedel, die den Zertifizierungsprozess mit großem persönlichem Einsatz begleitet
hat“, betont Geschäftsführer Andreas Leipert.
Ein weiterer wichtiger Beitrag zur erfolgreichen Zertifizierung kam von der
Krankenpflegeschule des aktuellen Ausbildungsjahres. Die Auszubildenden
waren im Rahmen eines Projekts aktiv in die Kampagne eingebunden und
unterstützten die Umsetzung durch die Beobachtung und Dokumentation der
Einhaltung der Händehygiene im Krankenhausalltag. Das Projekt trug wesentlich
zur Sensibilisierung für hygienisches Verhalten bei und förderte zugleich das
Verantwortungsbewusstsein des pflegerischen Nachwuchses.
Das Thema Händehygiene richtet sich dabei nicht nur an das Krankenhauspersonal,
sondern auch an Patienten und Besucher. Aus diesem Grund organisiert das St.
Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung regelmäßig Aktionstage zur
Händehygiene, bei denen über die korrekte Händedesinfektion informiert und für
das Thema sensibilisiert wird.
Darüber hinaus beteiligt sich das Krankenhaus an der Initiative „Höflich ohne
Hände“. Anstelle des traditionellen Händeschüttelns wird hier ein freundliches
Lächeln zur Begrüßung empfohlen – eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme,
um die Übertragung von Krankheitserregern zu reduzieren.



