
Gießen/Pohlheim – Ein schöner Anlass im Kinder- und Familienzentrum Helen Keller: Die Lebenshilfe Gießen hat mit Karima Dbira offiziell ihre 1.900. Mitarbeiterin begrüßt. Die 19-Jährige absolviert seit September ein inklusives Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im KiFaZ in der Ringallee und markiert damit einen besonderen Meilenstein für den Unternehmensverbund.
Zur Gratulation kamen Vorstand Dirk Oßwald, Personal-Geschäftsführerin Linda Hauk, ihre Anleiterin Frauke Bode sowie die KiFaZ-Leitungen Christine Schäfer und Julia Bodenbender zusammen. Gemeinsam überreichten sie Karima Dbira einen Blumenstrauß und einen Gutschein und brachten ihre Wertschätzung für ihr Engagement und die Arbeit aller Mitarbeitenden zum Ausdruck.
„Diese Marke steht nicht nur für eine Zahl, sondern für 1.900 Menschen, die täglich dazu beitragen, Teilhabe konkret werden zu lassen“, betonten Dirk Oßwald und Linda Hauk unisono. „Dass mit Karima Dbira eine junge Frau im inklusiven FSJ diese Zahl markiert, passt sehr gut zu dem, wofür die Lebenshilfe Gießen als Arbeitgeber steht.“
Karima Dbira unterstützt im Kinder- und Familienzentrum Helen Keller verschiedene Bereiche. Sie arbeitet im Gruppendienst der Kita, hilft im hauswirtschaftlichen Bereich und ist vor allem in der Küche im Einsatz. „Ich decke morgens und mittags die Tische und arbeite danach in der Küche“, erzählt sie. „Mir macht die Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß, ich arbeite aber auch sehr gern in der Küche.“ Im Verlauf ihres FSJ habe sich gezeigt, dass hier ihr besonderes Interesse liege – ein Schwerpunkt, der bewusst gestärkt wurde.
Begleitet wird Karima Dbira dabei eng von ihrer Anleiterin Frauke Bode sowie durch einen Bildungsreferenten des Lebenshilfe-Landesverbands, der sie zu Seminaren und Fortbildungen begleitet. „Uns war wichtig, dass Karima ihre Interessen wirklich wahrnehmen kann und wir ihr auch die Bildungsseminare beim Landesverband – wie allen anderen FSJlerinnen und FSJlern auch – ermöglichen“, sagt Frauke Bode.
Auch die Leitungen des KiFaZ zeigen sich erfreut. Karima Dbira ist eine von aktuell drei FSJlerinnen im Kinder- und Familienzentrum Helen Keller. „Wir sind sehr froh, dass Karima bei uns ist – sie ist eine große Unterstützung und bereichert unsere Arbeit mit ihrer positiven Ausstrahlung“, betonen Christine Schäfer und Julia Bodenbender.
Insgesamt bietet die Lebenshilfe Gießen jedes Jahr mehr als 60 Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr an – darunter auch regelmäßig inklusive FSJ-Stellen für junge Menschen mit Behinderung. Das inklusive FSJ ist seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil des Angebots und wird in vielen Einrichtungen als echte Bereicherung erlebt. Es ermöglicht jungen Menschen mit Unterstützungsbedarf, unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen, eigene Stärken zu entdecken und realistische berufliche Perspektiven zu entwickeln.
Mit über 1.900 Beschäftigten in nahezu 70 Einrichtungen und Diensten in Stadt und Landkreis Gießen zählt die Lebenshilfe Gießen zu den größten Arbeitgebern Mittelhessens. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Kitas, Schulen und Wohnangeboten über Werkstätten, Tagesförderstätten und ambulante Dienste bis hin zu Verwaltung, Hauswirtschaft, Küche und Technik. Vielfalt, verlässliche Begleitung und Entwicklungsmöglichkeiten prägen dabei den Arbeitsalltag.
Für Karima Dbira ist die Perspektive bereits klar: „Am liebsten möchte ich nach dem FSJ im Küchenbereich arbeiten.“ Ein Wunsch, der beispielhaft zeigt, wie gelebte Inklusion bei der Lebenshilfe Gießen im Arbeitsalltag aussieht. Weitere Informationen zur Lebenshilfe, ihren Dienstleistungen und Angeboten auf www.lebenshilfe-giessen.de.



