50 Jahre NABU Nonnenroth. Im April 1973 gründete der damalige und heutige Vorsitzende, Heinz Weiss, die Vogelschutz-Gruppe Nonnenroth. In dieser langen Zeit hat sich vieles geändert sagt der Vorsitzende. Heute wird ein professionellerer Naturschutz betrieben.
Für die Mitglieder der Gruppe ist dieses Jubiläum sehr wichtig, so die stellv. Vorsitzende Simone Schneider. Wir haben lange diskutiert und sind zum Schluss gekommen, dass wir nicht so sehr in die Vergangenheit als vielmehr in die Zukunft blicken möchten. Wir nutzen das Jubiläum vor allem dafür, um uns und unsere Arbeit vorzustellen und den Bürgerinnen und Bürgern die Natur näher zu bringen. Deswegen führen wir dieses Jahr einige Veranstaltungen durch.
Dazu gehört zum Beispiel eine Waldandacht „Die verborgenen Netzwerke des Lebens“ am Sonntag, 14. Mai um 14:00 Uhr an der Vogelschutzhütte in Nonnenroth. Weitere Exkursionen, die in der Presse bekannt gegeben werden, folgen.
Die Gruppe ist heute sehr gut aufgestellt und hat sich zu einem aktiven Naturschutzverein gemausert. Seit letztem Jahr gibt es wieder eine sehr aktive Kindergruppe, die sich einmal im Monat trifft
Dass sah vor 50 Jahren noch ein wenig anders aus, so Heinz Weiss. Mit einigen Gleichgesinnten haben wir damals den Verein gegründet. Der Verein will aktiv etwas für die Vögel und die Natur tun. Von Anfang an war die Gruppe vernetzt mit anderen Naturschutzverbänden. Wie Heinz Weiss erzählt wurde er im Naturschutz aktiv, nachdem er eine Familie gegründet hat. Damals wurden ihm die Augen erst richtig geöffnet, wie schlecht es um die Vogelwelt- und Umwelt steht.
Auch heute müssen wir uns mit Stellungnahmen und Einsprachen gegen die Zerstörung der letzten Lebensräume engagieren. Wir sind überzeugt, dass diese Arbeit im Naturschutz sehr wichtig ist, denn nur allzu oft kommt die Natur unter die Räder, obwohl es entsprechende Gesetze gibt.
„Ja, es braucht da ein dickes Fell“, so Heinz Weiss, um sich für den Schutz der Fauna und des Klimas einzusetzen. Aber dem stellen wir uns. Wir sehen, dass uns unsere klare Position für mehr Naturschutz nicht nur Feinde, sondern auch Freunde schafft: Ich höre immer wieder wie froh man ist, dass wir uns für die Natur, unserer Landschaft und unsere Lebensqualität stark machen. Wir sind politisch neutral und setzen uns einfach für die Sache ein, und das kommt bei den Menschen gut an.




