Am 19. Februar konnten sich Stadtverordnete und Magistratsmitglieder bei einem Rundgang selbst ein Bild von den Arbeiten machen, zu dem Bürgermeister Sebastian Schwarz an den Brunnen eingeladen hatte.
Der Kinnwald-Brunnen versorgt Allendorf (Lumda) bereits seit den 1970er Jahren mit Trinkwasser.
Nach rund 50 Jahren war eine gründliche Überholung nötig, die bewusst in die Wintermonate gelegt wurde, damit es für die Bürgerinnen und Bürger zu keinen Engpässen in der Wasserversorgung kommt.
Vor Ort erklärten Jörg Schlüter von den Stadtwerken Gießen und Daniel Schwalm, stellvertretender Bauamtsleiter der Stadt Allendorf (Lumda), welche Schritte nötig waren, um den Brunnen fit für die Zukunft zu machen.
Unter anderem wurden der über Jahrzehnte abgelagerte Schlamm am Boden des 77,5 Meter tiefen Brunnens entfernt, ein moderner Edelstahlwickeldrahtfilter in den vorhandenen Holzfilter aus den 1970er Jahren eingebaut, der Zwischenraum mit speziellem Filterkies verfüllt und der obere Brunnenschacht sorgfältig abgedichtet, damit kein ungefiltertes Oberflächenwasser eindringen kann.
Damit entspricht der Brunnen nun wieder dem aktuellen technischen Stand und kann voraussichtlich noch viele Jahre zur sicheren Trinkwasserversorgung beitragen.
Das anhaltend schlechte Winterwetter hatte die Arbeiten zwar erschwert und verzögert, doch damit dennoch jederzeit genug Trinkwasser zur Verfügung stand, wurde zeitweise Wasser aus Nordeck per Lebensmitteltankwagen in das Leitungsnetz eingespeist.
Die Stadtwerke Gießen und das Bauamt Allendorf (Lumda) sorgten gemeinsam dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger davon möglichst wenig spürten und die Versorgung stabil blieb.
Die Sanierung des Brunnens war insgesamt Teamarbeit: Die Stadtwerke Gießen, das Bauamt der Stadt Allendorf (Lumda) mit dem stellvertretenden Bauamtsleiter Daniel Schwalm sowie Bürgermeister Sebastian Schwarz arbeiteten eng zusammen.
Schwalm koordinierte die Maßnahmen vor Ort und begleitete die Arbeiten fachlich, während Bürgermeister Schwarz Wert darauf legte, die politischen Gremien frühzeitig einzubinden und transparent über den Fortschritt zu informieren.
Der Einladung zur Besichtigung folgten Vertreterinnen und Vertreter aus Parlament und Magistrat, darunter aus dem Magistrat Cornelia Lotz, Burkhard Haemer und Helmut Wißner, aus der SPD-Fraktion Marcel Lotz sowie aus der CDU-Fraktion Ulrich Krieb und Thomas Stein.
Sie erhielten direkt am Brunnen einen Einblick, welche technischen Arbeiten notwendig waren und welche Rolle der Kinnwald-Brunnen für die Wasserversorgung der Stadt spielt.
Zum Abschluss des Termins machten die Stadtwerke Gießen deutlich, dass der Brunnen technisch wieder auf der Höhe der Zeit ist und die Trinkwasserqualität auch während der Bauphase jederzeit gesichert war. Damit bleibt der Brunnen am Kinnwald ein wichtiger Baustein für eine verlässliche Wasserversorgung in Allendorf (Lumda).





