Erste Baumfällungen stehen kurz bevor.
Info-Spaziergang zum Bau der B49-Südumgehung Reiskirchen am Sonntag, 1. 2. 2026
Seit Jahren ist die Planung einer B49-Südumgehung Reiskirchen hoch umstritten. Im Februar sollen dafür durch Baumfällungen erste Tatsachen geschaffen werden. Die Initiative „Sanieren statt Planieren“ lädt gemeinsam mit den „Naturfreunden Jossollertal e.V.“ zu einem Spaziergang ein, bei dem vor Ort die Baupläne erläutert und auf die irreversiblen Schäden hingewiesen werden sollen. Vernünftigere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung werden vorgestellt.
Erst kürzlich wurden 3 Mrd. Euro für die Sanierung von Straßen gestrichen, um damit neue Straßen zu bauen. Statt die Neuverschuldung für den Erhalt der Infrastruktur, für den ÖPNV und für die Finanzierung des Deutschlandtickets einzusetzen, soll neu gebaut werden, was auch weiter unterhalten werden muss. Die B49-Südumgehung Reiskirchen ist eines dieser 23 Projekte. Dabei wird sie die notwendige und ersehnte, deutliche Entlastung der Ortsdurchfahrten vermutlich nicht bringen, weil der Verkehr zu den Gewerbegebieten und Einkaufszentren in den Wohngebieten bleibt. Vernünftigere und viel kostengünstigere Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung stehen zur Verfügung. Neben den schon lange bekannten Maßnahmen wie Tempo 30 und dem Ausbau der Vogelsbergbahn sind seit Sommer 2025 bei Stau auf Autobahnen „situationsbedingte Ortsdurchfahrtsverbote“ möglich. Auch die derzeit wieder diskutierte Regiotram nach Gießen würde mit zusätzlicher Haltestelle in Lindenstruth deutlich entlasten.
Treffpunkt: Sonntag, 1.2.26 um 14.15 Uhr ab Feuerwehr Reiskirchen
Wem der gesamte Weg nach Lindenstruth und zurück (7,4 km) zu lang ist, kann nur um Reiskirchen mitlaufen (2,9 km) oder durch den Buchwald zurückkehren (5,7 km).




