40. Neujahrswanderung des NABU / VNULL Langd

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Viele interessante Informationen für die Wanderer

Die Wanderung am Neujahrstag bietet die Gelegenheit, das neue Jahr gemeinsam in der Natur zu starten und gleichzeitig etwas über die Natur und die Historie der Gemarkung Langd zu erfahren.

Nach der Begrüßung der ca. 30 Teilnehmer durch den 1. Vorsitzenden Bodo Fritz am Vereinsheim übernahm Harald Fritzges in gewohnter Weise die Führung auf der 6 km langen Rundwanderung.

Neben historischen Informationen über die ehemalige Ziegelhütte von Langd und die Wüstung Weitershausen war Klimawandel und Trockenheit ein zentrales Thema der Führung. Die Folgen der fehlenden, ergiebigen Niederschläge konnten auf der Tour beobachtet werden. Sie führen dazu, dass der Biebergraben kaum noch Wasser führt und dass die Feuchtgebiete am Katzenberg, an der Erdkaute und Lindenau fast das ganze Jahr trockenfallen. Hierdurch entfallen Wasserstellen für die Tierwelt und vor allem auch Laichgewässer für Amphibien.

Im Gegenzug konnten die Teilnehmer einen Blick ins FFH-Gebiet Horloffaue werfen, wo am Rand der Längder Gemarkung durch die Wiedervernässung des FFH-Gebiets Horloffaue ein weitläufiges Feuchtgebiet entstanden ist. Dieses Gebiet bietet Wasser- und Watvögeln sowie Störchen einen Rückzugsraum und viele Zugvögel, wie z. Bsp. Kraniche nutzen das Areal als Rastplatz.

Nach der Rast am Längder Kreuz führte die Tour zum Katzenberg, wo die Wanderer die Folgen des Klimawandels sehen konnten, der gerade solch kleinen Wäldchen stark zusetzt. Fast alle Buchen und Eichen haben starke Trockenschäden oder sind bereits abgestorben.

Zum Schluss verabschiedeten die beiden Vorsitzenden die Gruppe und wünschen sich weiterhin starke Unterstützung und zahlreiche Teilnehmer bei zukünftigen Aktionen und Wanderungen, sowie bei der am 10.01.26 stattfindenden Jahreshauptversammlung.

(Harald Fritzges)

Foto: Harald Fritzges

Wanderer bei der Rast auf der Strecke