
Die beste Vorleserin der Alexander-von-Humboldt-Schule in Gießen steht fest. Beim diesjährigen Schulentscheid setzte sich Josiane Kießlich gegen fünf Mitschülerinnen und Mitschüler der Jahrgangsstufe 6 durch. Sie vertritt nun die Schule im Februar 2026 auf regionaler Ebene beim Stadtentscheid.
Der Vorlesewettbewerb hat erneut gezeigt, wie inspirierend Lesen sein kann. Mit Engagement und Lesefreude trugen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 in der festlich geschmückten Aula zunächst Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor. In einer zweiten Runde präsentierten sie ihr Können, indem sie aus dem Buch „Irgendwo ist immer Süden“ von Marianne Kaurin ein Kapitel vorlasen. Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl. Letztlich überzeugte Josiane Kießlich die Jury insbesondere durch ihren guten Vortrag des Fremdtextes.
Alle klassen- und schulbesten Vorleserinnen und Vorleser wurden mit einer Urkunde von Schulleiter Markus Koschuch ausgezeichnet. Die drei Bestplatzierten erhielten zudem einen Buchgutschein und ein Buchgeschenk. Der Förderverein der Schule übernahm die Finanzierung der Gutscheine, während die Ricker’sche Universitätsbuchhandlung die Buchpräsente zur Verfügung stellte.
Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schulwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Text: Mederer




