Laurine Freitag läuft persönliche Marathon-Bestzeit – weitere Leichtathleten aus Mittelhessen erfolgreich
Rund 2100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am Samstag bei Windstille, Sonnenschein und Temperaturen um die null Grad einen Traumtag für Ausdauersportler bei der Ring Running Series auf dem Hockenheimring erlebt. Damit war das Starterfeld um fast 1000 Teilnehmende größer als noch im Vorjahr. Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss für den Marathon. Hier begaben sich über 350 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke. Unter anderem Laurine Freitag vom LGV Marathon Gießen/Asics Frontrunner, die erst vor gut einem Monat beim Marathon München eine sehr gute Zeit von 2:53:57 Stunden ablieferte. Das größere Teilnehmerfeld mit über 1700 Teilnehmenden bildeten die Halbmarathonis, die eine Stunde nach den Marathonis ins Rennen starteten.
Flacher, asphaltierter Kurs in Hockenheim bietet gute Bedingungen für Bestzeiten
Die großartige Stimmung und die gute Laune wurden von den eisigen Temperaturen nicht gestört. Auf der original Grand-Prix-Rennstrecke hat sich das Adrenalin des Motorsports auf die vielen Läuferinnen und Läufer übertragen. Die außergewöhnliche Strecke nutzten viele Läufer, um ein grandioses Saisonfinale zu feiern. Auch in den vergangenen Jahren hat der asphaltierte und flache Kurs schon zahlreichen Teilnehmenden persönliche Bestzeiten beschert. Der Zieleinlauf wurde auf der original Formel-1-Ziellinie gefeiert.
Die Ergebnisse auf der Marathon- sowie Halbmarathondistanz können sich sehen lassen. Sieger über die Marathondistanz wurde Jonas Hünersen (Laufteam TU-Bergakademie Freiberg) in einer Zeit von 2:37:01 Stunden. Stefan Eichheimer (VfL Bensheim) lief mit einer Zeit von 2:42:48 Stunden auf Platz 2. Den dritten Platz belegte Jan Höing (Berlin) in 2:42:31 Stunden. Bei den Frauen erreichte Verena Cerna (SSV Ulm 1846) das Ziel als Erste nach 2:51:39 Stunden und pulverisierte den bisherigen Streckenrekord damit um über sieben Minuten. Und die Gießener Läuferin, Laurine Freitag (LGV Marathon Gießen/Asics Frontrunner), folgte ihr in weniger als eine Minute Rückstand in 2:52:32 Stunden über die Ziellinie und verwies Inga Thelen (Laufteam Kassel) in 2:59:33 Stunden auf Platz drei. Für Laurine Freitag war es der gelungene Saisonabschluss, da sie der Kälte trotzend Bestzeit lief und lediglich Verena Cerna den Vortritt lassen musste, die im Dezember als Teilnehmerin der 50-Kilometer-Weltmeisterschaft in Indien gemeldet ist.

Über die Halbmarathondistanz holte sich Dominik Sowieja (TSG 1845 Heilbronn) in 1:08:30 Stunden vor Seth Frazer (Heidelberg /1:08:55 Stunden) und David Moser (TV Länggasse/1:13:21 Stunden) den Sieg. Bei den Frauen war Yvonne van Vlerken (Vonsy‘s Trip Family/1:15:36 Stunden) die Schnellste. Sie verpasste damit um nur vier Sekunden den Streckenrekord von Sabrina Mockenhaupt-Gregor, die ihre Teilnahme dieses Jahr krankheitsbedingt absagen musste. Die Vorjahressiegerin Leah Hanle (TSV Holzelfingen /1:16:36 Stunden) und Elina Gradl (SC Kemmern/1:20:55 Stunden) belegten die Plätze zwei und drei.

Aus Sicht des Landkreises Gießen ergaben sich auf beiden Distanzen weitere gute Ergebnisse: Marathon: Jonas Coletta (HSG Großen-Buseck/Beuern, 3:01:34, 6. M30), Colin Wornath (Gießen, 3:06:41, 7. MHK), Halbmarathon: Svenja Grah (Lollar, 1:44:39, 17. WHK), Paul Liskes (Gießen, 1:48:03, 123. MHK), Marvin Wolf (LGV Marathon Gießen, 1:51:45, 96. M30), Frederic Post (Gießen, 1:51:56, 111. M35), Anne Herber (Gießen, 1:58:46, 46. W30), Andreas Läufer (TSV Krofdorf-Gleiberg, 2:06:46, 21. M60), Jonas Kaps (Gießen; 2:07:58, 89. MHK), Leonie Brück (Biebertal, 2:11:42, 129. WHK), Jannik Bäumler (Sportshop Ulli Schäfer Running Team, 2:12:29, 170. M30) und Julian Visby (Gießen, 2:12:30, 171. M30).




