Klasse Chormusik in Lich

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In der Marienstiftskirche in Lich sollte Heinrich Schütz (1585-1672) auf dem Plan stehen und ich bekam gerade noch eine Karte.

Das Stimmen der Instrumente, grenzte einer Treppe von unten bis ins knallende Obere, ist es ein Spinett?

Dann wurde eine Gambe gestimmt, wie das fachkundige Publikum mir in den ersten Rängen zuraunte. Die Instrumentalistin ließ sich chromatische Töne von der zentral aufgestellten Orgel geben, glaube ich, um sie mit Klammertechnik auf ihrem Instrument in verschieden Lagen auf dem alten Streichinstrument zu vergleichen.

Zu dem von dem Dirigenten Christof Becker ausgewählten Einführungsstück, ein Präludium von Johann Wilhelm Furchheim ( ca. 1635-1682) welches in h-moll steht, was nicht heißt, dass es automatisch sphärisch klingen soll, wie es von mir erfasst wurde, wieso eigentlich?

Es kam mit „Das ist je gewisslich wahr“ von Schütz der Chor in Stellung.

Bei anderen Chorstücken fiel mir bei einem der einfühlsame Einsatz der Bläser auf, die von einer Posaune die im vorderen Bereich platziert war, nicht dominiert wurde.

Ein anderes Stück mit Chor wurde auf die individuelle Stimmnote von einigen Sänger geachtet und herausgearbeitet und von Becker hervorgehoben.

Es waren vier Solisten dabei, wobei der Sopran Giorgia Capello das Gemäuer der Kirche besonders anstrich.

Auch der Countertenor Niklas Romer fiel bei nur einem Stück auf.

Der Schlusston, das A eines Halleluja wurde von dem Team in eine stehende Schwingung umgesetzt.

Das kann von Probenarbeit auch in der Kirche herrühren.