Ernst Moritz präsentiert den „Lebenszyklus der Pusteblume“ als Symbol für das menschliche Leben von der Geburt bis zum Ableben in den Räumen des Hospizvereins in Gießen

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Gießen ( ws  ): Eine besondere „Bildsequenz“ aus 19 Fotos präsentiert jetzt der Wißmarer Hobby-Fotograf Ernst Moritz in den Räumen des Hospiz-Vereins in Gießen. Die Bild-Serie trägt den Titel „Lebenszyklus der Pusteblume“ und symbolisiert auf besondere Weise das menschliche Leben von der Geburt bis zum Ende des menschlichen Lebens. „Zunächst sollten es nur fünf Fotos werden. Doch dann haben sich insgesamt 19 ergeben, um das Wachsen, Gedeihen, Leben und Sterben der Pusteblume eindrucksvoller und kleinschrittiger darzustellen. Mein Anliegen ist es, auch mit diesen Bildern „zur Ruhe zu kommen“, zu verweilen und innezuhalten. Die Bilder passen hierher“, erläuterte Ernst Moritz. Die Bild-Sequenz ist in sieben Monaten mit tief beeindruckenden Fotos mit verschiedenen Farbhintergründen entstanden. Für den Hospiz-Verein Gießen dankte dessen Vorsitzender Erwin Kuhn Fotograf Ernst Moritz für die Präsentation dieser Bilderserie, die sehr gut zum Aufgabenfeld des Vereins passe. „Auch der Vorstand hat sich gerne für diese Serie entschieden“, so Kuhn. Zuvor hatte er hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer des Hospizvereins und einige Gäste zu einem kleinen „Open-Air-Kaffeetrinken vor dem Gebäude des Hospizvereins herzliche willkommen geheißen. Dazu kredenzten die „Waffelschwestern“ aus Wißmar Kaffee und Waffelvariationen mit „Topping nach Wunsch“. Das Treffen diente auch der Kontaktpflege unter Pandemiebedingungen. „Das Hospiz ist als Thema in der Gesellschaft noch nicht angekommen. Der Hospizverein kommt nach Hause, um Zeit zu haben, da zu sein, auf Bedürfnisse des/der Schwerkranken einzugehen, Angehörige zu entlasten und Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten“ erläuterte Vorsitzender Erwin Kuhn. – In Kleinst-Gruppen führte Ernst Moritz dann durch die neue Fotopräsentation und Stand für Fragen zur Verfügung. – Moritz lebt seit vielen Jahren jeweils sechs Monate pro Jahr mit seiner Gattin Doris in Griechenland und kreiert zudem faszinierende Fotos, darunter auch Sonnenuntergänge, Portraits, Landschaftspanoramen, Objekte und Makro-Aufnahmen

Text: Klaus Waldschmidt

Foto: Der Vorsitzende des Hospizvereins Gießen, Erwin Kuhn und die Mitarbeiterinnen Mirjam Weiß-Arzet, Anett Rönnig und Maria Lücke-Schmidt (v.l.) während der Führung mit Fotograf Ernst Moritz (2.v.l.) durch die Präsentation „Lebenszyklus der Pusteblume“. Foto: Klaus Waldschmidt