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Barbarafeier der 1. Wettenberger Kanoniergeselschaft 1992 e.V. am 30.11. in Krofdorf

Wettenberg | Bei der heiligen Barbara handelt es sich um eine legendäre Gestalt des spätantiken Christentums, auch als Gegenstand der darstellenden Kunst findet man immer wieder die heilige Barbara mit Turm und oder auf einer Kanone (Siehe Bild). Ab dem 8. Jahrhundert gibt es zahlreiche Plastiken, Bilder und Reliquare zahlreicher Epochen und Kulturen verdeutlichen die Starke Ausstrahlung der Legende. Der eigentliche Barbaratag ist am 04. Dezember. Da dieser leider nicht zu unseren kirchlichen Feiertagen zählt, feiert die 1. Kanoniergesellschaft Wettenberg 1992 e.V. am 30.11. dieses Ereignis. Wie es sich am Barbaratag gehört wird ab 15:30 Uhr am Schützenhaus in Krofdorf Salut zu Ehren der Barbara geschossen, bevor man sich zu Speis und Trank hinein begibt. Interessenten sind gerne Willkommen, Spaziergänger mit Hunden oder Reiter sollten an diesem Samstag etwas früher unterwegs sein. Außer der Kanonen werden auch zahlreiche Bilder und Abbildungen der St. Barbara ausgestellt werden.
Der Glaube an die heilige Barbara überschreitet die Grenzen der christlichen Konfessionen. Sie ist auch eine der 14 Nothelfer und ihre Verehrung ist noch heute verbreitet. Da der Inhalt der Legende fast immer abweichend dargestellt wird, versuche ich authentische Informationen weiterzugeben.
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Kanoniere (9)Heilige Barbara (2)Böllerschiessen (1)
Nach der Überlieferung ist St. Barbara eine der großen frühchristlichen Frauen, die für Ihre Überzeugung den Märtyrertod auf sich genommen hat. Sie wurde sehr wahrscheinlich 235 oder 306 je nach Kalendarium hingerichtet. Sie lebte zur Zeit des Kaisers Maximianus in Nikomedia, im nördlichen Kleinasien, heute der Türkei. Ihr Vater ein adliger sehr mächtiger Händler mit Namen Dioskorus, hatte eine bildschöne Tochter mit Namen Barbara. Ihrer Schönheit wegen sperrte er diese in einem sehr hohen Turm ein, den er zuvor extra erbauen ließ. (Deshalb wird Barbara meistens mit einem Turm abgebildet) Barbara widmete sich den Götzenbildern, Göttern und deren Abbildern. Sie wollte nach Alexandria in Afrika um dort Origenes zu treffen, einer der Männer der zu dieser Zeit die christliche Religion lehrte. Sie schrieb ihm Briefe und floh später vor ihrem Vater. Unter dem Präfekten Marcianus, fand Sie später den Märtyrer Tod. Zuerst wird Sie ausgepeitscht, aber ihre Wunden schließen sich von selbst. Aus Angst vor bösen Geistern wird Sie dann getötet. In anderen Übersetzungen will Ihr Vater, dass Sie heiratet und läst nach Ihr suchen. Sie zieht aber ein Leben der Kunde der Götter wegen vor. Daraufhin wird Sie vom eigenen Vater enthauptet.
Weitere Infos zum Böllerschiessen: http://kanoniergesellschaftwettenberg.jimdo.com/?logout=1

 
 

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von:  Vanessa Schöffmann

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Vanessa Schöffmann
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