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A pro pos Amselmänner und -frauen....

Wettenberg | Das hier ist schonmal ein Amsel-Mann. Aber irgendwie erinnert der an einen bekannten TV-Detektiv.
Dieses kahlköpfige Federvieh hatte im Sommer 2007 ein Revier und mindestens zwei erfolgreiche Bruten in meiner Nachbarschaft. Auf dem Foto erkennt man, wie er abends lauthals sang und damit sein Revier verteidigte.
Was aber nun mit ihm los war, weswegen ihm die federn fehlen ist nach wie vor unklar. Ob er einen Kampf mit Artgenossen oder Feinden gehabt hat? Ob es eine Stoffwechselstörung (so was haben einige Kanarienzüchter schon beobachtet), eine Krankheit, ein Parasit ist? Keiner weiß es. Daß ich die Amsel im Herbst nicht mehr gesehen - bzw. nicht mehr erkannt habe könnte daran liegen, daß die Federn in der Herbstmauser nachgewachsen sein könnten.

Bei Vögeln lohnt es sich manchmal genau hinzuschauen. Denn auch in der Natur gibt es häufig Farbabweichungen. Von einzelnen Federn oder Federpartien, hier können auch wegen Umwelteinflüssen Ursache für die Abweichung sein, bis hin zu echten Albinos. Letztere sind aber sehr selten, denn die fallen ja auf wie ein bunter Hund und fallen so nicht nur leichter Fressfeinden sondern auch den eigenen Artgenossen zum Opfer.
Aber es gibt auch andere Gründe, als genetische Mutationen und Stoffwechselstörungen durch Giftstoffe: Ein vermeintlicher Schwarzstorch soll sich mal als völlig verrusster Weißstorch entpuppt haben. Bei Möwen ist eines der Bestimmungsmerkmale die Beinfarbe. Wenn aber eine, die laut Bestimmungsbuch ansonsten z. B. gelbe Beine haben müsste, aber auf rosa Ständern herumtrippelt, schwamm sie vielleicht in einer ätzenden Brühe, die die Haut verletzt/verfärbt hat.

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Kommentare zum Beitrag

Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 25.02.2009 um 21:39 Uhr
ach du liebes bisschen, der arme ist aber obenrum wirklich sehr, sehr nackt. aber es scheint ihm ja durchaus gut zu gehen ...
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Dr. Tim Mattern
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