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Zum ganz großen Wurf fehlte nur noch der Titel

Wettenberg | Jakob Seifert, Rugby Kelte vom TSV Krofdorf-Gleiberg, lächelt zufrieden, als er von den Offenen Deutschen Landesverbandsmeisterschaften am 29. und 30. Juni in Berlin erzählt. Dass es so gut für ihn laufen würde, hätte er sich vorher kaum ausgemalt. Er war glücklich über die Berufung in die Hessenauswahl, um so dabei sein zu können, wenn Deutschlands beste VIIer Rugby Spieler um den Meistertitel kämpfen.

Hessen spielte in der Vorrundengruppe zusammen mit Sachsen, einer Mannschaft aus Venezuela und einer Auswahl aus Berliner Spielern. Im Auftaktspiel gegen das Berliner Piratenteam wurde Seifert in der neunten Minute (ein Spiel dauert 2x7 Minuten) für Nikki Rainger eingewechselt und konnte den Auswahltrainer Markus "Maggi" Walger offensichtlich mit seiner Leistung überzeugen. Die Hessen gewannen die Partie 56:5 und im darauf folgenden Spiel gegen Club de Rugby Universidad Metropolitana aus Venezuela stand Seifert in der Startaufstellung. Er durfte die komplette Spielzeit durchspielen und belohnte seine gute Leistung selbst mit einem gelegten Versuch beim ungefährdeten 54:0 Sieg für die Hessen.

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Vorrundenspiel gegen seinen Heimatverband Sachsen, trainiert von seinem ehemaligen Leipziger Vereinstrainer Falk „Flax“ Müller durfte Seifert wieder ab der neunten Minute ran. Auch dieses Spiel gewannen die Hessen, die im engeren Favoritenkreis gehandelt wurden, deutlich und ohne Gegenpunkt 52:0. Unbesiegt und mit nur einem Gegenversuch belegte die Hessenauswahl souverän Platz eins der Gruppe A.

Über die Stationen LV Hamburg im Viertelfinale (33:0) und Orquídeas Negras Venezuela (48:0), in denen Seifert wieder je eine Halbzeit spielte, erreichten die Hessen das Finale gegen den Topfavoriten des Landesverbands Baden-Württemberg. Gespickt mit den Nationalspielern Anjo Buckmann, Elmar Heimpel, Robert Hittel und Bastian Himmer war klar, dass den Hessen im Endspiel ein anderes Kaliber gegenüberstand als auf dem Weg dorthin. Die ersten Punkte gelangen dennoch den Hessen durch einen Versuch von Patrick Weber, den Leon Hees zum 7:0 erhöhen könnte. Die Baden-Württemberger glichen bis zur Halbzeit zum 7:7 aus. Auch im Finale wurde Seifert wieder mehr als eine Halbzeit eingesetzt und machte das, wofür ihn seine Trainer besonders schätzen: Tacklen! Als er den 1,92m und 105 kg schweren Hünen Buckmann zum zweiten Mal zu Boden brachte, musste dieser ausgewechselt werden… Die Favoriten aus Baden-Württemberg setzten sich aber schließlich im zweiten Durchgang des 2x10 Minuten dauernden Endspiels mit 36:7 durch und holten sich den Turniersieg.

Zu seinen ersten Landesverbandsmeisterschaften im hessischen Trikot meint Seifert: „Das Wochenende war eine tolle Erfahrung. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Atmosphäre im Team war sehr gut. Ich habe unerwartet viel gespielt. Damit hätte ich nicht gerechnet, dass ich so viel Spielzeit bekomme. Prinzipiell habe ich, glaube ich, einen guten Job gemacht. Im offenen Spiel kann ich mit Laufwegen und Pässen noch nicht so glänzen, aber ich habe zumindest jedes Tackle gesetzt – und das auch gegen Nationalspieler.“

 
 
 
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