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Wettenberger Delegation zu Gast bei den Feierlichkeiten zum 300-jährigen Ansiedlungsjubiläum der deutschen Siedler in Zsámbék

Gedenksteine
Gedenksteine
Wettenberg | Vom 8. bis 10. Juni fanden die Auftaktfeierlichkeiten zur Erinnerung an die Besiedlung Zsámbéks in den Jahren 1712/1713 durch Siedler aus Oberschwaben statt. Die Wettenberger Delegation unter Leitung von Bürgermeister Thomas Brunner überbrachte im Namen der gemeindlichen Gremien die guten Wünsche zum 300- jährigen Ansiedlungsjubiläum der deutschen Siedler in Ungarn. Vertreter des Heimatvereins Zsámbék, der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg und des Deutschen Roten Kreuzes als langjährige Träger der Partnerschaft waren mitgereist und pflegten den Austausch mit den Partnerorganisationen in Ungarn. Wie so oft in der Geschichte Europas waren es kriegerische Ereignisse, die sogenannten Türkenkriege, die zur Besiedlung fast menschenleerer Gebiete in Ungarn durch deutschstämmige Menschen geführt haben. So kamen zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch deutsche Siedler nach Schambek (Zsámbék) und bauten sich dort eine neue Existenz auf. Viele davon wurden später Opfer des verheerenden zweiten Weltkrieges und kamen als Heimatvertriebene nach Deutschland und so auch in den mittelhessischen Raum zurück. Zum Gedenken an die
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Aussiedlung und die Vertreibung wurden in Zsámbék von der Deutschen-Minderheiten-Selbstverwaltung zwei Gedenksteine feierlich enthüllt. Neben dem stellvertretenden Bürgermeister von Zsámbék, Herrn László Horváth und der Wettenberger Delegation waren auch Vertreter der neuen Partnergemeine Miglianico aus Italien anwesend. Neben den Einsiedlungsfeierlichkeiten fand auch ein kommunales Programm mit der Besprechung aktueller EU-Themen statt. Hierbei wurde festgestellt, dass die Euro- und Finanzkrise alle europäischen Staaten unabhängig von der Zugehörigkeit zum Euroraum belastet, so dass gemeinsame Anstrengungen für den Erhalt und die Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen erforderlich sind. Die Gemeinde Wettenberg ist stolz darauf, dass die Partnerschaft im nächsten Jahr bereits 25 Jahre besteht und weiterhin so lebendig ist, dass sie jedes Jahr mit verschiedenen Begegnungen und gemeinsamen Aktivitäten gepflegt wird. Die Partnerschaft hat viele Menschen zusammengeführt und es sind viele persönliche Freundschaften entstanden. Es ist nicht nur die gemeinsame Vergangenheit die die Partnerschaft prägt, sondern auch die gemeinsame Verantwortung für ein vereintes Europa in Frieden und Freiheit. Es ist daher erfreulich und wichtig, dass die Rechte der deutschen Minderheit in Ungarn gewahrt und durch die Deutsche-Selbstverwaltung vertreten werden. Die Partnerschaft basiert auf der Begegnung und Freundschaft der Mitmenschen, so dass es auch zukünftig die wichtigste Aufgabe der politisch Verantwortlichen ist, die Begegnung auch gerade der jüngeren Menschen durch Schüleraustausch, kulturellen, musikalischen und sportlichen Austausch und freundschaftliche Begegnung zu fördern.

Gedenksteine
Gedenksteine 
BGM Thomas Brunner (links) mit Vertretern und aus Miglianico aus Italien und stellv. BGM László Horvát (Zsámbék)
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von:  Thomas Brunner

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