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Gemeinde Wettenberg legt erfreuliche Bilanz der Verkehrsüberwachung für 2008 vor

Bürgermeister Gerhard Schmidt, Hauptamtsleiter Thomas Brunner sowie die Schüler Lukas Würtele und Robert Richter.
Bürgermeister Gerhard Schmidt, Hauptamtsleiter Thomas Brunner sowie die Schüler Lukas Würtele und Robert Richter.
Wettenberg | Eine erfreuliche Bilanz der Verkehrsüberwachung haben Wettenbergs Bürgermeister Gerhard Schmidt (SPD) und der Leiter des Hauptamtes, Thomas Brunner, im Wettenberger Rathaus gezogen. Die Geschwindigkeitsmessungen in der Gemeinde Wettenberg zeigen für das Jahr 2008 Ergebnisse, die im Sinne der „Verkehrssicherheit erwünscht sind“, so Schmidt.
Wettenberg setzt die mobile Messanlage gemeinsam mit den Gemeinden Biebertal, Heuchelheim, Lahnau, Langgöns und Staufenberg ein. Den Wettenbergern obliegt die Federführung. Sie sind auch für die Abwicklung der Ordnungswidrigkeitsverfahren zuständig. Dies wird von zwei Verwaltungsmitarbeitern wahrgenommen (Vollzeit- und Teilzeitkraft). Der verantwortliche Mitarbeiter für das Geschwindigkeitsanzeigegerät wird von den Hilfspolizisten und Mitarbeitern der örtlichen Straßenverkehrsbehörde der jeweils anderen Gemeinden unterstützt.
Oft werde dargestellt, dass die Gemeinden die Kraftfahrer „abzocken“. Die Verkehrsüberwachung bringe jedoch keinen finanziellen Überschuss. Dies ist auch nicht die Absicht. „Wir möchten die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch der Fußgänger und Radfahrer“ gewährleisten, so Bürgermeister Gerhard Schmidt. Sie ist allenfalls „kostendeckend“, so Schmidt.
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Thomas Brunner stellte dar, dass in 2008 vor allem die innerörtlichen Messungen den Schwerpunkt bildeten. Vor allem die 30-er-Zonen, in denen sich die Grundschulen, Kindertagesstätten und kommunalen Spielplätze befinden. Dabei geht es der Gemeinde um den Schutz der Kinder als „schwächste“ Teilnehmer im Verkehr. Damit hat die Gemeinde auch auf die Sicherheitsbedürfnisse in der Umsetzung der Schulwegsicherungspläne der drei Grundschulen Krofdorf-Gleiberg, Launsbach und Wißmar reagiert. Dies war ein besonderer Wunsch der Schulleitungen und der jeweiligen Schulkonferenzen.
Das Messgerät ist zu unterschiedlichen Zeiten im Einsatz. Auch außerhalb des „Berufsverkehrs“. Vor allem in der Dunkelheit, wenn die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer gefährdet ist. Auch in den Nachtstunden. Bewährt hat sich auch der Einsatz der beiden Geschwindigkeitsanzeigetafeln. Durch die Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit kann sich der Kraftfahrer auf die Situation in der jeweiligen Straße einstellen.
Auch wichtige innerörtliche Hauptverkehrsstraßen (Ortsdurchfahrten) und überörtliche Straßen, wie die Ortsumgehung Krofdorf-Gleiberg (Landesstraße) und die Kreisstraße von Gießen nach Wißmar wurden kontrolliert. Daher liegt die Zahl der insgesamt erfassten Fahrzeuge, die durch die Messstellen gefahren sind, mit 30.260 Fahrzeugen an 38 Messtagen leicht höher wie im Vorjahr. Es wurden mit insgesamt 1.421 Verwarnungen (2007 = 1.497) weniger Verwarnungen ausgesprochen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 88 sind vor allem die Bußgelder für kräftige Geschwindigkeitsüberschreitungen auf 69 zurückgegangen.
Thomas Brunner hat, bezogen auf verschiedene Straßen, die in früheren Jahren besondere Auffälligkeiten zeigten, folgende Feststellungen getroffen:
Die regelmäßige Überwachung gerade der innerörtlichen Straßen sowohl in den Wohnquartieren als auch auf den Hauptverkehrsstraßen hat zu einem spürbaren Rückgang der „Schnellfahrer“ geführt. Die festgestellten Überschreitungen liegen erfreulicherweise nur geringfügig über den zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten. Eine akute Gefährdungslage wurde in keinem Bereich festgestellt. Einzelne „Schnellfahrer“ gibt es durchaus. Hier helfen insbesonders zeitweiliges Fahrverbot, Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg und hohe Bußgelder. Viele Kraftfahrer nehmen erfreulicherweise zur Kenntnis, dass es sich bei den durch die Verkehrszeichen angezeigten Geschwindigkeiten um zulässige Höchstgeschwindigkeiten handelt, die nicht ausgeschöpft werden müssen.

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