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Lustspiel "Zoores ean de Gemaa" war voller Erfolg!

Wettenberg | Das Lustspiel, traditonell in Launsbacher Mundart aufgeführt, wurde am 22. und 29. Oktober 2011 im ausverkauften Bürgerhaus in Launsbach aufgeführt. Die turbulente Komödie, aus der Feder der 1. Vorsitzenden der Heimatstube Ingrid Hofmann, befasste sich mit alltäglichen Themen einer kleinen Gemeinde. Ähnlichkeiten mit örtlichen Gegebenheiten waren rein zufällig, wie bei der Begrüßung Wolfgang Kümmel erklärte. Die Männer, Oskar (Bernd Hofmann), Lui (Jürgen Bittendorf) und Otto (Werner Lotz) machten sich Gedanken, wie man die kleine Grünanlage an der ehemaligen Grundschule nennen könnte. Die Frauen sind für die Bezeichnung „Bornwieschen“. Das gefiel den Herren überhaupt nicht und suchten deshalb eine andere Lösung. Die Idee von Oskar (Bernd Hofmann) den Platz „Unter den Linden“ wie in Berlin zu bezeichnen scheiterte erstmal am Veto von Lui, der meinte man wolle doch anderen nichts nachmachen. Der Vorschlag von Oskar, eine Reise nach Berlin zu machen, natürlich auf Kosten der Gemeinde, wurde freudig begrüßt. Allerdings erhielten die drei vom Bürgermeister
eine Absage, was die Kosten betraf. Patriotisch wie die drei Honoratioren waren, wurde beschlossen die Reise auf eigene Kosten zu machen. Auch der Lokalreporter Mario (Pierre Bittendorf) wollte unbedingt für die spätere Berichterstattung dabei sein.
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Schließlich war man stolz auf die bisherigen vielen Auszeichnungen, die Launsbach in den vergangenen Jahren erhalten hat.
z.B. schönstes Dorf in Mittelhessen, unvollendeter Badesee, Brucelloser Rinderbestand in der Belzgass, Brennessel und Distelspielplatz auf dem alten Sportplatz, Auszeichnung für den TSV für eine neue Speerwurfanlage kam wegen Klagedrohung einer Anwohnerin nicht zustande. Dafür aber Auszeichnung für weltweit einziger Bolzplatz ohne Tore.
Engste Ortsdurchfahrt (Obergasse) in Hessen. Den Männern wurden noch verschiedene Dinge nach Berlin mitgegeben, die sie doch freundlicherweise ausliefern könnten. Dies Die Überbringer waren Wolfgang Kümmel, Otwin Balser und Andreas Ellrich.

Die Frauen, Olga (Heide Kausch), Herta (Ingrid Becker), Emilie (Luise Bröckl) und Luzi (Hilde Lühring) möchten gerne dass die Gemeinde den nächsten Hessentag ausrichtet. Da gibt es aber Probleme mit dem Hessentagspärchen. Es mangelt an der geeigneten Jungfrau (junge Frau). Ihre Vorstellung, die Sekretärin des Bürgermeisters, Petzi (Magdalena Hofmann) an der Seite des Lokalreporters Mario als Hessentagspaar vorzuschlagen wurde aber von Petzi kategorisch abgelehnt. Es wurde schließlich ein Aufruf an die jungen Frauen
im Ort durchgeführt, um so hoffentlich die passende Person zu finden.

Die inzwischen erfolgte Berlinfahrt entpuppte sich als eine mittlere Katastrophe für die vier Reisenden, denn es kam alles anders als geplant. Die Männer wurden bei ihrer Ankunft in Berlin in zwielichtige Etablissements „entführt“. Otto hatte nach dem Besuch einer Travestieschau plötzlich ganz andere Gefühle. Nachdem die Reise beendet war nahmen die Dinge einen überraschenden Verlauf. Aus Berlin kam noch die Bardame Uschi (Ingrid Bittendorf) angereist und sorgte für weitere Turbulenzen. Otto hatte sich in Ottilie verwandelt und bot zur Überraschung aller an, gemeinsam mit Lui, den er schon immer gerne gesehen habe, das Hessentagspaar zu bilden. Somit war der Grundstein für den verrücktesten Hessentag der Geschichte gelegt. Zur Einstimmung auf den Hessentag wurde gemeinsam das Hessenlied gesungen. Bezüglich des Namens für den Dorfpark einigte man sich schließlich auf „Lindenwiesche“ und alle waren damit sehr froh.

 
 
 

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von:  Werner Lotz

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Interessensgebiet: Wettenberg
Werner Lotz
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