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Movember 2011 – lässt Lippen lustig lächeln!

von Jens Hausnerin Sportam 31.10.20111059 mal gelesen1 Kommentar
Noch sind die Mo's nur aufgemalt: Die Rugby-Kelten nach dem "Shavedown"
Noch sind die Mo's nur aufgemalt: Die Rugby-Kelten nach dem "Shavedown"
Wettenberg | Am Dienstag ist es wieder so weit. Mit dem ersten November verbinden die meisten von uns wohl Frostnächte, späte Sonnenaufgänge über Nebel verhangenen Tälern, fallendes Laub und die Aussicht auf einen nahenden Winter. Anders die Rugbymänner des TSV Krofdorf-Gleiberg. Für sie beginnt auch nicht der November sondern der MOvember. Ein Rechtschreibfehler? – Aber ganz und gar nicht. Und sie stehen damit auch in Deutschland nicht mehr allein. Letztes Jahr waren sie noch die erste deutsche Rugbymannschaft, die sich wie viele andere Männer weltweit – vor allem aber im englischsprachigen Raum, während des gesamten MOvembers einen gepflegten Oberlippenbart (engl. „moustache“ oder kurz „mo“) wachsen ließen, um so auf typische Männerkrankheiten wie Hoden- und Prostatakrebs und Depressionen aufmerksam zu machen und Geld für deren Erforschung und Bekämpfung zu sammeln. Immerhin mehr als tausend Euro kamen so im vergangenen Jahr zusammen und konnten von den „Rugby-Kelten“ an die Robert-Enke-Stiftung in Hannover übergeben werden.

Dieses Jahr haben sich die Männer aus Krofdorf der britischen Movember Kampagne angeschlossen.
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Das hat den Vorteil, dass sie damit eine breitere Öffentlichkeit erreichen und noch mehr Spendengelder auf ihren Namen sammeln können. Sie treten dabei in Wettbewerb mit mittlerweile über 100 „MO Bro’s“ („Mo Brothers“, sinngemäß etwa „Brüder im Barte“) in zwölf Teams, die im Netzwerk „Germany“ versuchen, die höchste Spendensummer auf ihren Namen eingehen zu lassen. Aus Hessen sind neben den Rugby Kelten Krofdorf-Gleiberg die Teams der Rugby Union Marburg, der Darmstadt Mo’s und der Frankfurt Mo Bros dabei.

Die Movember Bewegung entstand 1999 im australischen Adelaide und verbreitete sich schnell über die ganze Welt. 2010 nahmen weltweit annähernd eine halbe Million Mo Bros und Mo Sistas (denn auch Frauen können sich – auch ohne Oberlippenbart am Spendensammeln beteiligen) an Movember teil und sammelten insgesamt 48,5 Mio Britische Pfund (über 55 Mio €).

Die Regeln sind einfach: Jeder Mo Bro beginnt am 1. MOvember glattrasiert. Erlaubt ist jede Form von Oberlippenbart, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt - von Asterix über Motörhead bis David Niven. Einzige Bedingungen: Das Kinn muss frei bleiben – Ziegenbärte haben also keine Chance – und an den Seiten darf der Mo nicht mit den Koteletten zusammen wachsen.

Spenden
Im MOvember wieder in MOde: der MO!
Im MOvember wieder in MOde: der MO!
können per Online-Überweisung entweder auf den Namen eines einzelnen Mo Bro oder auf den Namen seines Teams eingezahlt werden. Wer spenden möchte, muss auf der Seite http://uk.movember.com auf „Make a donation“ klicken und dann einfach der Menüführung folgen. Das Team „Rugby Kelten Krofdorf-Gleiberg“ hofft auf eine ähnlich hohe Spendenbeteiligung wie im vergangenen Jahr. Die öffentliche Abschlussveranstaltung der diesjährigen Spendenaktion der Rugby Kelten wird am Mittwoch, den 30. Movember ab 19 Uhr in Pit’s Pinte in der Grünberger Straße 31 in Gießen statt finden. Neben dem fleißigsten Spendensammler wird dann auch der schönste Mo gekürt und kann ersteigert und vom Höchstbietenden direkt vor Ort abrasiert werden. Am 1. Dezember ist der Spuk dann nämlich wieder vorbei und die Mo‘s fallen wie im November die Blätter …

Noch sind die Mo's nur aufgemalt: Die Rugby-Kelten nach dem "Shavedown"
Im MOvember wieder in MOde: der MO!
... der "Chefkoch"
... der "Gallier"
... der "Gino"
... und außer Konkurrenz, weil nicht erlaubt: der "Kaiser Franz-Josef"
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