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Entwicklung der Wirtschaftslage der Gemeindewerke ist auch in 2009 positiv

Wettenberg | Die wichtigste Botschaft in der Sitzung der Gemeindevertretung am 18. Dezember zur Wirtschaftslage der Gemeindewerke Wettenberg war, dass die Benutzungsgebühren für Wasser und Abwasser in 2009 stabil bleiben. Der Entwurf des Wirtschaftsplans 2009 war durch den kaufmännischen Betriebsleiter, Ralf Schmitz, zur Sitzung der Betriebskommission am 9. Dezember vorgelegt und erläutert worden. Er wurde einstimmig beschlossen. Grundlage für die Planung ist die Einspeisung von 595.000 Kubikmetern in das Wassernetz. Davon werden 535.000 Kubikmeter vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke bezogen und 60.000 Kubikmeter aus den Brunnen in Krofdorf-Gleiberg gewonnen. Die Unterhaltung der Brunnen und Anlagen zur Wasseraufbereitung ist mit 34.000 Euro vorgesehen. Die laufende Überwachung und Unterhaltung der Hochbehälter und Druckerhöhungsanlagen erfordert 54.000 Euro. Die Unterhaltung des Wassernetzes einschließlich des Austausches von 20 Hydranten bindet laufende Kosten von 77.000 Euro. Große Aufmerksamkeit wendet man den Wasserverlusten zu. Daher ist die Wasserlecksuche einschließlich der Zonenkontrolle mit 20.000
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Euro veranschlagt. Für das Auswechseln von Zählern aus dem Eichjahr 2003 als Turnuswechsel in 2009 fallen 623 Zähler an. Dafür sind im Wirtschaftsplan 36.000 Euro vorgesehen. Die vorgenannten Maßnahmen werden von dem technischen Betriebsführer, den Stadtwerken Gießen sach- und fachgerecht im Auftrag der Gemeindewerke durchgeführt. An Investitionen sind vorgesehen die Sanierung des Hochbehälters „Eule“ (Krofdorf-Gleiberg) mit 216.000 Euro, der Austausch der Wasserleitung in der Poststraße mit 85.000 Euro und die Erneuerung der Druckerhöhungsanlage für die Hochzone 2 in Launsbach mit 60.000 Euro. Der Wirtschaftsplan für die Wasserversorgung kann ausgeglichen gestaltet werden.
In dem Bereich Abwasserentsorgung werden die aus den TV-Untersuchungen der beiden vergangenen Jahre festgestellten Schäden in geschlossener Bauweise saniert. Dies erfordert Finanzmittel in Höhe von 180.000 Euro. Die Kanalspülungen und Beckenreinigungen werden im Rahmen der laufenden Unterhaltung durch die Mittelhessischen Abwasserbetriebe Gießen (MAB) durchgeführt. Dafür ist ein Betrag von 65.000 Euro vorgesehen. Für die Klärung der Abwässer auf den Klärwerken Lollar und Gießen zahlen die Gemeindewerke im kommenden Jahr 544.000 Euro. Den Abschreibungen in Höhe von 632.000 Euro stehen deutlich höhere Investitionen in Höhe von 802.000
Euro gegenüber. An investiven Maßnahmen sind vorgesehen als Maßnahmen der Eigenkontrollverordnung den Kanalsammler in der Poststraße (Krofdorf-Gleiberg) auszutauschen. Ebenfalls ein Teilstück in der Burgstraße vor dem Südtor des Ortskerns Gleiberg. Als wichtige Maßnahme ausgehend von Starkregenereignissen in Wißmar, wird ein zusätzlicher Kanalsammler von dem Auslauf des Lohrbachs zur Marburger Straße verlegt. Diese Maßnahme erfordert 300.000 Euro und ist als erster Bauabschnitt gekennzeichnet. Der zweite Bauabschnitt wird derzeit in Verbindung mit dem Gesamtsystem der Abwasserentsorgung in Wißmar überprüft. Es handelt sich dabei um die Fortführung in die Bachstraße. Für die umfangreichen ingenieurmäßigen Untersuchungen sind 40.000 Euro Planungskosten vorgesehen. Der zweite Abschnitt ist als Darstellung im Investitionsplan für 2010 enthalten. Bürgermeister Gerhard Schmidt nahm in diesem Zusammenhang auf die umfangreiche Information durch das Ingenieur-Büro Zick-Heßler in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung für alle kommunalen Mandatsträger am 6. November 2008 Bezug. Dabei wurde aber auch deutlich, dass nicht alle Probleme bei Starkregenereignissen durch Kanalauswechslung gelöst werden können. Vielmehr sind nach der Entwässerungssatzung die Eigentümer von Gebäuden verpflichtet, durch Rückstausicherungen bei der Bewältigung von Problemsituationen mitzuwirken.

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