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"Der gestiefelte Kater" begeistert das Publikum

von Tina Mohram 08.12.20081730 mal gelesenkein Kommentar
Wettenberg | Mit tosendem Applaus haben die Besucher die aktuelle Aufführung des Wettenberger Sammelsuriums am Wochenende in der Mehrzweckhalle in Krofdorf gefeiert. Das Grimm-Märchen „Der gestiefelte Kater“ hatte sie für zwei Stunden völlig in ihren Bann gezogen.
Die Laiendarsteller boten alle eine überzeugende und mitreißende schauspielerische Leistung, wobei insgesamt 56 Charaktere zu besetzen waren. Der jüngste Schauspieler der aktuellen Aufführung ist fünf Jahre alt, der älteste zählt stolze 68 Lenze. Beeindruckend sind auch die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Kulissen. Die Darstellung des Stücks in fünf Akten, machte das Bühnenbild, das nach jedem Akt wechselte, sehr vielseitig. Es reichte von der Mühle mit einem sich wirklich drehenden Mühlrad über einen Schlossgarten und einen See bis hin zum Schloss das Zauberers, wo durch überraschende Lichteffekte eine düstere Atmosphäre gezaubert wurde. Ebenso wie die Kulissen wiesen auch die Kostüme, die vom kleinen Tanzmäuschen über Kobolde, aber auch einem einfachen Müllerssohn bis hin zum prunkvollen Gewand des Königs und seiner Gefolgschaft reichten, eine sehr detailreiche und aufwendige Gestaltung auf.
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Inszeniert haben das Stück Regisseur Edgar Reinhardt und seinen beiden Regieassistentinnen Sophia Heim und Ina Nestler. Das Stück wurde bereits 1999 erstmals vom Wettenberger Sammelsurium aufgeführt und dieses Jahr erneut ins Programm genommen. Reinhardt lobte die große Leistung aller Akteure, die nicht nur auf der Bühne brillierten, sondern sich auch beim Bau der Kulissen und der Herstellung der Kostüme mit eingebracht hatten. Reinhardt betonte, dass er durch seine Stücke die Jugendlichen ans Theater heranführen möchte und ihnen auch zeigen wolle, dass es nicht nur um das Schauspielern gehe, sondern auch um den Bau des Bühnenbildes, die Beschaffung der Requisiten, der Planung und Anpassung der Kostüme sowie der Inszenierung selbst. Aus diesem Grund freute er sich sehr über die Mithilfe seiner beiden Regieassistentinnen, da, wie er betonte, beide gleichsam mit dem Wettenberger Sammelsurium aufgewachsen seien und sich schon seit Kindesbeinen ein Teil dieses Theaters seien. "Der größte Lohn des Schauspielers ist der Applaus", so Reinhardt. Und damit wurden die Schauspieler des Wettenberger Sammelsuriums zu Recht großzügig entlohnt. Man darf sich schon auf die Inszenierung Reinhardts von „Rumpelstilzchen“ im kommenden Jahr freuen.

 
 
 
 

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