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Viele Besucher beim Märchentag und Krämermarkt in Wißmar

Ponyreiten bei den Pferdefreunden
Ponyreiten bei den Pferdefreunden
Wettenberg | Die Sonne ließ sich nicht blicken, für die Jahreszeit war es zu kühl, aber zum Glück blieb es trocken. Einem Besuch des 13. Wißmarer Märchentags und 20. Krämermarkts an Himmelfahrt stand also nichts im Weg. So dachten wahrscheinlich viele, denn bereits kurz nach der Eröffnung der beiden Veranstaltungen herrschte starker Besucherandrang.

Auf dem „Märchentag“ waren die Spielstätten „Sternenzelt“ und „Regenbogenland“, in denen Puppen-, Clown- und Märchentheaterstücke aufgeführt wurden, gut gefüllt und aus ihnen drangen aufgeregte Kinderstimmen, Beifallsstürme, Gejohle und ausgelassene Freudesbekundungen in die kühle Luft. Reger Betrieb herrschte auch bei den Wettenberger Pferdesportfreunden, die den Kleinen Ponyreiten und Kutschfahrten angeboten hatten. Um ihnen den Aufstieg aufs Reittier zu erleichtern, hatte man extra eine Treppe gezimmert, die auch oft in Anspruch genommen wurde. Kaum hatte die mobile Malschule „Art Exklusive“ auf dem Schulhof Pinsel und Farben freigegeben, fanden sich die ersten Kinder an den Staffeleien ein, um kreativ zu werden und Bilder zu malen. Trollfrau Kiranya hatte auf der
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„Märchenwiese“ ihr Lager aufgebaut. Hier konnten Runen geangelt und von der Fachfrau gedeutet werden. Märchenerzählerin Anna Schiener las in ihrem Zelt Märchen vor und entführte die Kleinen in eine Welt voller Fabel- und Fantasiewesen. Visagistin Pinserella schminkte nebenan im „Schminkzelt“ wie im letzten Jahr hingebungsvoll funny faces. Erstaunlich, mit welcher Geduld die Kinder warteten, bis sie an der Reihe waren und auf ihren Gesichtern wahre Kunstwerke entstanden. Ihren Bewegungsdrang konnten die Kinder beim Wettenberger Spielmobil mit Roller, Pedalo oder Dreirad stillen. Und verhungern oder verdursten musste auch keiner. Am Bratwurst-und Pommesstand der Pferdesportfreunde hatte sich schnell eine kleine Schlange gebildet gebildet. Kaffee, Tee, Muffins und frische Waffeln gab es auf dem Schulhof am Stand der betreuten Grundschule, Zuckerwatte und andere Süßigkeiten an den entsprechenden Ständen.

Dann ging es auf den mit rund 120 Ständen bestückten Krämermarkt, zu dem wieder Tausende Besucher aus Nah und Fern gekommen waren, um beim Bummeln durch die Straßen Altbekanntes, aber auch Neues zu entdecken, um Bekannte zu treffen und mit Mitbürgern und Gästen ins Gespräch zu kommen. Wettenbergs Bürgermeister Thomas Brunner hatte zuvor den Markt mit Grußworten eröffnet. Dabei trug Brunner den blauen Hessenkittel seines Vorgängers, einen Kittel, in den er – wie er sagte – aber erst noch hineinwachsen müsse. Dann wurden von den Marktbesuchern die feilgebotenen Waren inspiziert, es wurde gekauft, musiziert, getanzt, Langos oder Bratwurst gegessen und auch mal an einem Glas Wein genippt. Das „Blasorchester Wissmar“ spielte auf, Geigenmusik aus Ungarn ertönte, die örtlichen Vereine und Gruppierungen stellten sich an ihren Ständen vor. So sorgte zum Beispiel der Obst- und Gartenbauverein – der Witterung angemessen - für heißen Apfelwein und Saft.

Ponyreiten bei den Pferdefreunden
Eingang zur Märchenwiese
Bald beginnt die Vorstellung
Tolle Stimmung im Theaterzelt
Pedalo
Im Kinderschminkzelt
leider ist das Wetter heute nicht ganz so toll
Mülleimer
Roller
freuen sich auf die Malschule
endlich geht`s los
die ersten Werke entstehen
vor dem Eingang zur Märchenwiese
Hundebar

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von:  Tomas Schrewe

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