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Schaudrechseln, Bauernmarkt und ein zerschnittener Scheck beim Dampf- und Gattertag im Holz- +Technik Museum Wißmar

Die Mitarbeiter des Museums und die kleinen Gäste freuen sich über die Spende für einen neuen Kinderspielplatz, natürlich aus Holz.
Die Mitarbeiter des Museums und die kleinen Gäste freuen sich über die Spende für einen neuen Kinderspielplatz, natürlich aus Holz.
Wettenberg | Das Sägegatter konnte man schon von Weitem hören. Unermüdlich zersägte es einen Baumstamm nach dem anderen. Staunend beobachteten die Besucher, wie der Stamm sich in einzelne Balken oder Bretter verwandelte. Und bei der Eröffnung des 15. Stampf- und Gattertages im Holz+Technik Museum in Wißmar wurde am Sonntag auch ein Scheck über 1000 Euro zersägt. Natürlich nur ein symbolischer Scheck, den Matthias Seng von der ING-DiBa dem Museumsleiter Professor Eberhard Seidel überreichte. Das Geld kann das Holz+Technik Museum, das als Verein auf Spenden und ehrenamtliche Arbeit angewiesen ist, gut gebrauchen. „Der Scheck ist eine schöne Sache für uns“, erzählt Wiltrud Will von der Museumsleitung. Mit dem Geld soll ein Spielbereich für Kleinkinder angelegt und erweitert werden, sagt Will weiter. Die Spende stammt von der ING-DiBa, die mit ihrem Förderprogramm „We care“ gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Vereine unterstützt, in denen Mitarbeiter der Bank ehrenamtlich tätig sind.
Aber nicht nur die Scheckübergabe lockte die knapp 800 Besucher zum 15. Stampf- und Gattertag. Das Holz+Technik Museum lud zum Gucken
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und Ausprobieren ein. Die Kinder konnten Speckstein bearbeiten oder auf der Wiese hinter dem Museum spielen. Das Sägegatter von 1954 gehört zu den Höhepunkten des Museums und war den ganzen Tag aktiv. Vor dem Museum gab es einen Bauern- und Handwerksmarkt, auf dem Spezialitäten aus der Region und Spielsachen, natürlich aus Holz, angeboten wurden. In einem Raum des Museums zeigten Drechsler ihre Arbeit. „Ich habe als Kind schon immer gerne mit Holz gearbeitet“, sagt Dieter Wissner aus Allendorf/Lumda, während er das Drechseln vorführt. Das Drechseln macht er allerdings erst seit vier Jahren, seit er im Ruhestand ist. „Meine Frau wollte Weihnachtsschmuck aus Holz“, erzählt er. So hat alles angefangen. Inzwischen drechselt er auch ganz andere Sachen und verkauft sie auf Märkten. Es ist nicht das erste Mal, dass er im Holz+Technik Museum seine Kunst zeigt. Das Museum lebt von ehrenamtlichen Helfern und Handwerkern, die den Besuchern ihre Arbeit näher bringen. Dazu gehören neben den Drechslern auch Schreiner oder die Mannschaft, die das Sägegatter bedient.
Der Stampf- und Gattertag findet seit der offiziellen Eröffnung des Museums im Mai 2004 dreimal jährlich statt. Das Museum hat das ganze Jahr über Mittwochs, Sonntags und Feiertags geöffnet, im Sommerhalbjahr auch Samstags. Weitere Informationen unter www.holztechnikmuseum.de

Die Mitarbeiter des Museums und die kleinen Gäste freuen sich über die Spende für einen neuen Kinderspielplatz, natürlich aus Holz.
Das über 50 Jahre alte Sägegatter funktioniert immer noch einwandfrei.
Dieter Wissner führt das Drechseln vor.
Die Kinder konnten Speckstein bearbeiten.
Die Wiesecker Traktorenfreunde stellten ihre Traktoren aus.
Eine alte Dampfmaschine.
Das Sägegatter zerlegt Baumstämme.
Bei Sonnenschein war es besonders schön, draußen zu sitzen.
Bauern- und Handwerkermarkt.
Bauern- und Handwerkermarkt.
Bauern- und Handwerkermarkt.

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von:  Nicole Lodders

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