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Höret, Höret! Die Gleiburg lädt zum Fest mit historischem Markt

von Moritz Zamzowam 31.08.20091460 mal gelesen1 Kommentar
von links nach rechts: Günter Feußner, Margitt Fries-Volgmann, Georg Schlierbach, Oliver Wegener, Pfarrer Christoph Schaaf, Thomas Brunner, Ralf Volgmann, Gerhard Schmidt
von links nach rechts: Günter Feußner, Margitt Fries-Volgmann, Georg Schlierbach, Oliver Wegener, Pfarrer Christoph Schaaf, Thomas Brunner, Ralf Volgmann, Gerhard Schmidt
Wettenberg | „Eine große Vielfalt“ und „hochklassige Beiträge“ versprach der Vorsitzende des Organisationsteams, Oliver Wegener, auf dem Pressegespräch zum diesjährigen Gleibergfest mit historischem Markt von Freitag dem 04.09. bis Sonntag dem 06.09. in und um die Burg Gleiberg. Alle fünf Jahre wird das Großereignis veranstaltet, dieses Jahr passend zum 30-jährigen Jubiläum der Gemeinde Wettenberg. Zusammen mit Vertretern der Veranstaltungsgemeinschaft bestehend aus dem Gleibergverein, der Sängervereinigung Gleiberg, dem Bürgeporjekt Gleiberg, dem NABU Krofdorf-Gleiberg und dem Heimats- und Geschichtsvereins Krofdorf-Gleiberg informierte Wegener am Donnerstag über das anstehende Ereignis.
„Gleiberger Leben“ ist das Motto der diesjährigen Festtage, die besonders die Natur und Kultur auf der Burg damals wie heute zeigen sollen. Ziel des Fests ist der Erhalt der Burg. Durch notwendige Sanierungsarbeiten habe man Schulden gemacht, so Günther Feußner, Vorsitzender des Gleibergvereins. Nun hoffe man, dass die Einnahmen dazu beitragen, diese wieder abzubauen.
So ließ man sich einiges einfallen, um Besucher in das Dorf und
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auf die Burg zu locken. Aus 60 Vereinen und Gruppen gestalten rund 500 Helfer das Fest mit. „Nicht zur zugucken, sondern auch mitmachen“ lautet die Devise. Gerade Kinder sollen auf ihre Kosten kommen. Beim Aufstieg zur Burg reise man laut Wegener durch die Jahrhunderte, immer weiter zurück bis hin zu Zeiten der Ritter und Hexen. Auf dem Weg können Besuchern unter anderem mit einer Gutenbergpresse eigene Urkunden fertigen, mit Bienenwachs Kerzen ziehen, mit Hammer und Meisel Specksteine bearbeiten, Hüpfseile drehen oder sich mal als Schmied versuchen. Ritter, Handwerker, Händler und Gaukler werden das Wochenende für Besucher lehrreich und interessant gestalten und Einblicke in das Leben der letzten Jahrhunderte geben.
Highlights seien laut Wegener bei dem großen Angebot schwer zu benennen. Neben musikalischen Beiträgen auf fünf Bühnen wird es Ausstellungen, Vorführungen und mittelalterliche Verpflegung geben. Auch ein Falkner wird erwartet, der neben Wissensvermittlung zur Jagd früher und heute außerdem seinen Greifvogel auf den Armen der Zuschauer landen lässt.
Den Auftakt macht die Ruttershäuser Mundartgruppe Kork am Freitag um 20 Uhr. Am Sonntag um 10 Uhr wird es außerdem einen ökumenischen Mundartgottesdienst mit musikalischer Untermalung des Posaunenchors Heuchelheim geben. Auch Filmfreunde kommen mit einer Vorstellung von „Wie im Himmel“ in der Katharinenkirche und „Der Name der Rose“ auf dem Burggelände auf ihre Kosten.
Als Transportmittel dienen vier Pferdekutschen, die regelmäßig vom Dorf zur Burg und wieder zurück fahren werden. Wegener hofft, dass somit der motorisierte Verkehr größtenteils vermieden werden könne.
Der Eintritt für das Wochenende kostet Erwachsene fünf und Kinder drei Euro. Kinder unter Schwertmaß(1,44m) erhalten freien Eintritt. Gewandet bezahlen Erwachsene drei, Kinder einen Euro. Die Preise für das KORK-Konzert liegen bei fünf Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder. Das komplette Paket von Konzert und Eintritt für das Fest liegt bei acht Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder. Vorverkaufskarten für KORK können im Rathaus der Gemeinde Wettenberg erworben werden.

Kommentare zum Beitrag

Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 31.08.2009 um 16:14 Uhr
Diese Fülle an Informationen machen richtig neugierig auf das kommende Kulturereignis. Ein sicherlich lohnendes Ziel... Termin sofort notieren!!! :-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Moritz Zamzow

von:  Moritz Zamzow

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Moritz Zamzow
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