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Vernissage Gemeinschaftsausstellung „Raum und Bewegung“ im KuKuK Freitag, 14.2.2020, 19 Uhr

Wettenberg | (isc.): Die nächste Ausstellung im Kunst- und Kulturkreis Wettenberg (KuKuK) greift das Thema „Raum und Bewegung“ auf. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsausstellung von 13 Vereinsmitgliedern und 3 Gästen.

Raum und Bewegung, Bewegung im Raum: dies läßt an Vogelflug denken, an schwimmende Fische im Meer, an Sportler im Wettkampf, an Reisen und an Raumfahrt.

Länge, Breite und Höhe definieren den Raum. Landschaft und Stadt sind unsere Lebensräume, Architekten erschaffen die Innenräume, in denen wir uns aufhalten. Paläste, Häuser, Wohnungen, Gartenlauben sind ortsfest, beim Camping im Caravan nimmt man komfortabel die Wohnung mit wie der Einsiedlerkrebs sein Schneckenhaus.

Die Epochen der menschlichen Kulturgeschichte haben unterschiedliche Architekturformen hervorgebracht. Die aufstrebenden Linien der Gotik, die Theatralik des Barocks, die Klarheit der Bauhausarchitektur spiegeln das Lebensgefühl ihrer Zeit wider.

Nicht nur in der Landschaftsmalerei, den Seestücken, der städtischen Architektur bis hin zu den Interieurs greifen die Maler das Thema „Raum“ auf, auch die Gefühls- und Gedankenwelt und die Welt der Träume werden als geistige Räume aufgefaßt und in abstrahierter Form oder surrealistisch dargestellt.
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Architektur, Skulptur und Plastik sowie die Objektkunst sind dreidimensional, sie nehmen Raum ein, umschließen Raum in ihrem Inneren und verändern den Raum, der sie umgibt.

Bewegung bedeutet Aktivität, Handeln, Anstrengung, das Zurücklegen einer Strecke und Veränderung des Standortes. Passiv bewegt werden Passagiere in der Eisenbahn oder im Flugzeug, oder der Patient im Pflegebett.

Von jeher werden in der bildenden Kunst bewegte Körper in bewegten Szenen dargestellt. Sie bewegen sich aber nicht wirklich, sondern sind durch die Darstellung fixiert und im Augenblick der Bewegung „eingefroren“ und konserviert, solange das Kunstwerk besteht. Der griechische Diskuswerfer hat den Diskus noch immer in der Hand, die Engel auf den gotischen Altarbildern sind immer noch nicht abgeflogen, die galoppierenden Pferde auf den Schlachtenbildern sind immer noch an Ort und Stelle.

Angeregt durch die Erfindung der Fotografie, die Fotosequenzen von Bewegungen erlaubte, stellten die Futuristen Bewegungsabläufe durch das Zerlegen und Aufreihen der Formen im Bild dar. Später schuf man in der kinetischen Kunst bewegliche Objekte und Maschinen, die auch, wie bei Tinguely, erhebliche Größe erreichen konnten.

Aber erst die Erfindung des Films machte es möglich, Bewegung zum tragenden Element eines Kunstwerks zu machen. Heute kann man durch die digitale Entwicklung und die Animationstechnik künstliche Welten erschaffen, in denen Phantasiewesen phantastische Abenteuer erleben.

Die 16 Kunstschaffenden stellen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Druck und bewegliche Objekte aus.
Teilnehmer: Michael Ackermann, Vera Bennung Corominas, Edeltraud Bruch (Gast), Dietmar Eucker, Johannes Eucker, Gabriele Herlitz, Reinhart Jana (Gast), Uschi Lanzet- Hallen, Ernst Moritz, Bernd Rosenbaum, Dieter Weiß, Ilse- Marie Weiß, Michael Willems (Gast), Regina Willems, Ingrid Wortmann-Wilk, Annemarie Zaha.

Die Kunsthalle ist am Samstag und Sonntag von 15.oo bis 18.oo Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Am 22.2. um 19.30 Uhr präsentiert KuKuK-Mitglied Hartmut Stroth „Mensch oder Affe, das ist hier die Frage“: Anton Tschechows „Über die Schädlichkeit des Tabaks“ und Franz Kafkas „Ein Bericht für eine Akademie“. Sekundiert wird Stroth dabei vom Vollblutmusiker Peter Ehm. Der Eintritt ist 15€. Karten sind zu den Öffnungszeiten in der KuKuK.Halle oder über kukuk@kukuk-wettenberg.de erhältlich.

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