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Schneider, Grabe-Bolz und Brunner (SPD) für Ausbau des Lahntaltourismus

Wettenberg | Landratskandidatin Anita Schneider, die Gießener Oberbürgermeisterkandidatin Dietlind Grabe-Bolz und der Wettenberger Bürgermeisterkandidat Thomas Brunner (alle SPD) haben anlässlich eines Treffens beim Paddel-Club 1960 Wißmar ihre Unterstützung zum Ausbau des Boots-, Rad- und Wandertourismus entlang der Lahn bekräftigt.
Die Kommunalpolitiker waren auf Einladung der beiden SPD-Ortsvereine Gießen-Nord und Wettenberg für einen Meinungsaustausch zum Thema Lahntaltourismus zusammengekommen. Zu Beginn der Veranstaltung bedankten sich der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Gießen-Nord, Frank Schmidt, sowie der SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Wettenberg, Hans-Peter Steckbauer beim Vorstandsmitglied des PC Wißmar, Angelika Schwalm, für die Gastfreundschaft. Schwalm erläuterte zunächst die vielfältigen Aktivitäten des Vereins, insbesondere im Hinblick auf den touristischen Aspekt mit den Bewirtungs- und Übernachtungsmöglichkeiten (Camping) für Gäste.
Anschließend unterstrich Landratskandidatin Anita Schneider, dass der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region geworden sei und eine wesentliche Rolle
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in der regionalen Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik spiele. Über 415000 Übernachtungsgäste im Giessener Land sowie rund 134 Millionen Bruttoumsatz im tourismusrelevanten Gewerbe im Jahr 2007 und eine gestiegene Zahl an Übernachtungsgästen von 15 Prozent in den letzten fünf Jahren machten dies besonders deutlich. Anita Schneider begrüßte die positive Entwicklung des Lahntals und stellte klar, dass der Ausbau der touristischen Infrastruktur in der Region Lahntal unter Landrat Willi Marx vorangetrieben worden sei. Daran gelte es anzuknüpfen und in Zusammenarbeit mit der Gastronomie und den Verbänden die Infrastruktur weiter zu stärken.
Thomas Brunner betonte, dass man mit dem Ausbau des sanften Boots- und Radtourismus unter Vorbehalt einer umweltgerechten ökologischen Erschließung der Lahn, die bis jetzt gut voran schreite, auf dem richtigen Weg sei. Dennoch gelte es für die Zukunft die Zusammenarbeit in der heimischen Freizeitregion noch besser zu vernetzen, um als kleine Standortregion gegenüber anderen größeren Standorten in Deutschland nicht ins Hintertreffen zu kommen. Er betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Tages- und Mehrtages-Tourismus für die Gemeinde Wettenberg und das Gleiberger Land. Die Tourismusfachkraft des Gleiberger Landes, Frau Elisabeth Blöchlinger, hat entsprechende Angebote in Zusammenarbeit mit Hotellerie und Gastronomie in Vorbereitung.
Dietlind Grabe-Bolz machte deutlich, dass speziell der Bootstourismus auf der Lahn auch Chancen für die Stadt Gießen biete. Diese könne sich mit flankierenden Maßnahmen wie etwa mit dem Mathematikum, dem Botanischen Garten und dem Liebigmuseum um mit Angeboten im Bereich der Messen und Ausstellungen besser positionieren, machte Grabe-Bolz deutlich. Über die Landesgartenschau 2014 böten sich hierfür ebenfalls exzellente Ansatzmöglichkeiten, ergänzte sie.
„Die stringente Förderung des sanften Tourismus unter Berücksichtigung von umweltgerechten und ökologischen Aspekten ist der richtige Weg und muss weiter fortgesetzt werden. Tourismus schafft Arbeitsplätze vor Ort, die auch nicht ausgelagert werden können und trägt entscheidend zur Erhöhung der Lebensqualität bei. Damit wird er auch zu einem Standortfaktor, der bei der Standortwahl von Unternehmen und Firmen nicht zu unterschätzen ist“, unterstrichen die drei Kandidaten gemeinsam.
Abschließend stiegen unter dem Motto „Alle sitzen in einem Boot“ Scheider, Gabe-Bolz und Brunner in einen Kanadier für eine kleine Paddeltour.

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