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KuKuK-Mitglied Silvia Rudnicki gibt Malkurs in der ungarischen Partnerstadt

Silvia Rudnicki mit dem Töker Bürgermeister Kálmán Balogh
Silvia Rudnicki mit dem Töker Bürgermeister Kálmán Balogh
Wettenberg | Es war schon lange ein Wunsch aus Wettenbergs ungarischer Partnergemeinde Tök an den Kunst- und Kulturkreis KuKuK, einen Malkurs während der Schulferien anzubieten. In diesem Jahr konnte dieser Wunsch endlich erfüllt werden.

Und so erwartete im August eine Gruppe von 12 jungen Ungarn im Alter von 10 bis 18 Jahren in Tök sehnsüchtig die Künstlerin und Malkursleiterin Silvia Rudnicki aus Gießen/Pohlheim. Sie ist Mitglied im Kunst- und Kulturkreis KuKuK Wettenberg und war schon zweimal mit Wettenberger Bürgern zu Besuch in Tök. Im Kulturhaus hatte sie bereits mit KuKuK-Mitgliedern ausgestellt.

Nun kam sie mit ihrem mit Malutensilien voll beladenen Auto und dem Thema "DREI WÜNSCHE FREI" in Tök an und fand eine neugierige Gruppe vor, die sehr gespannt auf den Unterricht waren. Am 12.08.2019 begann der Malkurs mit dem gegenseitigen Kennenlernen und mit Lockerungsübungen zum Einüben einiger Techniken auf Papier, die auch Kindern Freude machen und sich zur Gestaltung von Geburtstagskarten und Ähnlichem eignen.

Am zweiten Tag wurden die erlernten Techniken vertieft und bei der Anfertigung kleiner Büchlein
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bzw. Leporellos angewandt. Direkt anschließend wurde auf mittelgroße Leinwände als Malgrund umgestellt, denn gute Ergebnisse erfordern gutes Material, so die Überzeugung der Künstlerin. Mit Entspannungsübungen und einer kleinen Traumreise wurde den Teilnehmern das Thema "DREI WÜNSCHE FREI" nahegebracht. Es war ihnen freigestellt, ob sie Ihre Wünsche offenbaren oder für sich behalten wollten.
So wurden Wünsche wie: frei zu fliegen wie Vögel, mit Tieren sprechen zu können oder dass Welt nicht so zugemüllt werde. Diese wurden nach und nach in Bilder umgesetzt.

Mit sehr viel Witz und lustigem Charme unterstützte die Kursteilnehmerin Réka Herendi, 15 Jahre alt, im laufenden Unterricht die Künstlerin mit der Übersetzung vom Ungarischen ins Deutsche. Im Laufe der Vermittlung von Fachbegriffen, Tricks und Tipps um Umgang mit Pinsel und Farbe, stellte die Kursleiterin fest, dass die jungen Leute bereits schon einige Techniken kannten, damit umgehen konnten und sehr viel Ausdauer, Geduld und Wissen mitbrachten. Einige besitzen großes Potential und Talent zum Malen und erscheinen Rudnicki nach fähig, sich in der darstellenden Kunst zu verwirklichen und möglicherweise aufgrund ihrer Fähigkeiten später ein Kunststudium zu beginnen und danach eine Karriere als Künstlerin anzustreben.

Bild einer der Teilnehmern
Bild einer der Teilnehmern
Der Ehrgeiz, der Fleiß und die Freude der Teilnehmer haben es der Künstlerin leicht gemacht, trotz Sprachbarrieren die Verständigung aufrechtzuerhalten. Und so wurden aus leeren Leinwänden wunderschöne Gemälde, die auch ganz viel erzählen, wenn man sich als Betrachter die Zeit dafür nimmt.

Am Ende des Kurses war eine Ausstellung im Kulturhaus geplant. Hierfür und zur erfolgreichen Durchführung des Malprojekts konnte Rudnicki sich auf viele Helfer verlassen und war darüber sehr dankbar. Zita Herendi und Gaby Salomon begleiteten das ganze Projekt und halfen, wo es nötig war. Von Fotograf Sandor Salomon wurde ein sehr schönes Plakat gestaltet und der rechtzeitige Druck trotz Feiertag durch Zita Herendi ermöglicht. Mit einem kleinen Fest im Garten der Familie Salomon wurde das Projekt bei Gegrilltem verabschiedet.

Töks Bürgermeister Kálmán Balogh, der täglich vorbeikam, um zu sehen, was seine Jungbürgerinnen und -bürger auf die Leinwand bringen, war sichtlich erfreut über die Ergebnisse. Er hatte den frisch renovierten Ausstellungsraum rechtzeitig zur Vernissage mit Galerieleisten bestücken lassen und bedankte sich anlässlich der Ausstellungseröffnung am 19.08.2019 bei der Künstlerin und ihren Helfern.


Als Resümee des Malprojektes stellte Silvia Rudnicki fest, dass dies ein voller Erfolg für die Teilnehmer war und bemerkte, wie viel Positives möglich ist, wenn Aufmerksamkeit, liebevolle Zuwendung und gute Anleitung die Arbeit begleiten.

Im Mai 2020 soll die Ausstellung anlässlich eines Besuchs der Ungarn in Wettenberg im Rahmen des Partnerschaftsaustausches im KuKuK gezeigt werden. Natürlich nur, insoweit die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke hierfür zur Verfügung stellen.

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