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Märchentag und Krämermarkt in Wißmar

Wettenberg | Zusammen mit dem Krämermarkt fand am Himmelfahrtstag in Wißmar mit rund 30 Aktionen und auf fünf Bühnen der zwölfte Wettenberger Märchentag statt. Dabei führten die vom Theater „Sammelsurium“ mit Technik und Know-How unterstützten Akteure Kinder und Erwachsene in die Welt der Märchen und gaben ihnen Gelegenheit, einigen der bekannten Märchenfiguren „leibhaftig“ zu begegnen. Die Veranstaltung war bei schönem Wetter gut besucht und bot ihren Besuchern eine erlebnisreiche und phantasievolle „Himmelfahrt“ Aufgrund der Weitläufigkeit des Areals zwischen Bürgerhaus, Turnhalle und Schulstraße herrschte kein Gedränge, die Besucher konnten in aller Ruhe die verschiedenen Stationen erwandern, dort aktiv werden oder sich gut unterhalten lassen.
So standen, inspiriert von Märchenfiguren, auf dem Schulhof Kinder vor Staffeleien und schufen konzentriert eigene Kunstwerke, während in der Turnhalle Chefkoch "Schorsch" kalorienbewusste und zuckerfreie Delikatessen anbot und dabei mit Äpfeln, Eiern und Küchengeräten und jonglierte.
Ein afrikanischer Romanist unterhielt gestenreich mit Märchen, Liedern, Sprichwörtern und
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Fabeln aus seiner Heimat. Eine Märchenerzählerin erzählte in der „Erzählstube“ im Bürgerhaus Märchen der Gebrüder Grimm, im Saal nebenan wurde eine „Zaubermarionettenshow“ mit großen Puppen und lebenden Mitspieler als Partner aufgeführt. Auf der „Märchenwiese“ gab eine Trollfrau aus Laubach ihr Wissen über Märchen, Sagen und Legenden weiter. In ihrem mit Teppichen und Fellen ausgelegten, mittelalterlichen Zelt wurden die Kleinen und Großen bei Kerzen und einem geheimnissvollen Nebelbrunnen über die Sagen- und Märchenwelt vergangener Zeiten informiert. Vor dem Zelt konnten Interessierte Runen angeln, um sie darauf von der Trollfrau interpretieren zu lassen. Einen Steinwurf davon entfernt schlüpften Kinder bei der „Märchenkostümparade“ in die von einem Licher Kostümverleih bereit gestellen historischen Kostüme und die Kosmetikerin und Visagistin "Pinserella" schminkte mit bewundernswerter Geduld, ausgereiftem Handwerkskönnen und Liebe zum Detail die Kinder. Im „Sternenzelt“ hatten zwei Theater ihre Pforten geöffnet und gaben „Pinocchio" und "Hans im Glück". Ritter Dietrich von der Burg Trendelburg erzählte Sagen und Geschichten aus aller Welt und viel über die Zeit, in der er lebte, und fand immer neue Wege, Verbindungen zwischen Mittelalter und Heute zu schaffen.
Die Pferdesportfreunde Wettenberg waren über den starken Andrang beim Ponyreiten und an ihrer Grillstation erstaunt. Ausgelastet waren auch die Betreuer des Spielmobils. Sie hatten Spiele und Geräte wie Stelzen, Pedalos und Rollbretter bereitgestellt, die den Bewegungsdrang der Kleinen (und ihrer Eltern) förderten und auch gut genutzt wurden. Auch im Sinne der kulturellen Wertschöpfung war der Märchentag ein Erfolg. Als Basis für weitere touristische Angebote planen die Veranstalter, dass die Deutsche Märchenstraße, die zurzeit noch an Mittelhessen vorbeiführt, in unsere Region „abgezweigt“ wird. Bei diesem Vorhaben wird der Märchentag in Wißmar eine wichtige Rolle spielen. Für den Mai 2010 sind die “Mittelhessischen Märchentage“ geplant, in denen von einer aus Städten, Gemeinden, Tourismusbüros und privaten Initiativen bestehenden Projektgruppe die lokalen Aktionen in einem gemeinsamen Programm gebündelt und dargeboten werden sollen.



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von:  Tomas Schrewe

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Interessensgebiet: Gießen
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