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Neuer Melderekord beim Marburger Nachtmarathon

Der hisorische Marktplatz in Marburg gefüllt mit ca. 2.000 Sportler
Der hisorische Marktplatz in Marburg gefüllt mit ca. 2.000 Sportler
Wettenberg | Hitze „bremst“ die Geschwindigkeit – super Stimmung auf der Strecke

Es ist meine erste Teilnahme an einem Marburger Nachtmarathon und ich bin froh, mich nur für die halbe Distanz angemeldet zu haben. Obwohl dies nicht mein erster Halbmarathon ist, sind die 21 Kilometer – zumindest für mich aufgrund der Temperaturen – dennoch eine besondere Herausforderung. Die Organisatoren jedenfalls haben allen Grund zur Freude: Mit 2.235 Meldungen, die sich auf drei Disziplinen verteilen, kann man einen neuen Rekord verzeichnen.

Weite Strecken der Marburger Laufveranstaltung führen größtenteils an der Lahn entlang, der Start erfolgt jedoch am historischen Marktplatz in der Oberstadt. Hier sind die Läuferinnen und Läufer für den Marathon, Halbmarathon und die Marathon-Staffel versammelt, um sich nach dem Startschuss um 19 Uhr durch den engen Startbereich in die Barfüßerstraße auf den Weg zu machen. Dies dauert, so dass bei der Endabrechnung zwischen Brutto- und Nettozeit einige Differenzen entstehen. Zumindest bei denjenigen, die sich nicht in den vordersten Reihen aufstellen.

Danach geht es an einigen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Elisabethkirche, vorbei. Die Zuschauer, die in Massen an der Strecke stehen, motivieren in verscheidenster Weise alle Läufer, die vorbei kommen. Geniale Atmosphäre.

Weiter gehts in Richtung Wherda. Bereits hier spenden einige Anwohner mit Gartenduschen den vorbei sprintenden Sportlern eine wohltuende Erfrischung. Das kommt gerade recht bei 30 Grad im Schatten. Mir hilft das, und noch glaube ich, mein persönlich gestecktes Ziel – Halbmarathon unter 2 Stunden – errreichen zu können. Damit strebe ich an, mein Ergebnis vom Halbmarathon Anfang Mai in Grossen-Buseck zumindest halten zu können.

Weiter geht es über die Cölber Brücke und dann auf der anderen Seite der Lahn zurück in Richtung Marburg. Dort streifen wir das spätere Ziel und queren die Lahn erneut, bevor sich der Läufertroß in Richtung Gisselberg auf den Weg macht. Hier wird eine erneute Schleife gelaufen und mir kommen einige Eindrücke vom Lahntallauf bekannt vor. Jetzt liegen über 8 Kilometer direkte Sonneneinstrahlung hinter mir und „der Planet brennt“. Da helfen leider auch keine motivierenden Zurufe der Zuschauer, die selbst mitten im freien Feld anzutreffen sind.

Dennoch halte ich wenigstens mein Tempo, aber es reicht nicht ganz. Vorbei am Aquamar Sport- und Freizeitbad biegen wir vor der Jugendherberge ins Uni-Stadion ein, wo noch eine Runde gedreht wird und die Uhr zeigt genau 2:03:05 Stunden, als ich unter dem Zielbogen durchlaufe.

Da vorne geht´s los
Da vorne geht´s los
Angesichts der hohen Temperaturen relativiert sich mein Ergebnis. Als insgesamt 546. von 1.166 Halbmarathon-Finisher und in der Altersklasse M 55 immerhin noch 28. von 60 Teilnehmern kann ich noch zufrieden sein. Sieger wurde Micha Thomas von der LG Eder (Jahrgang 1984) mit 1:13:51 Stunden. Als schnellste Frau lief Anna Starostzik vom PSV Grün-Weiß Kassel (Jahrgang 1987) mit 1:26:21 Stunden über die Ziellinie.

Anschaulich werden die Einflüsse, die die Hitze auf die Sportler hatte, wenn man bedenkt, dass der Sieger des Marathons, Dominic Rumpf vom TuSpo 1920 e.V. Holzhausen (Jahrgang 1992), mit einer Zeit von 2:56:36 Stunden ins Ziel gekommen ist. Für diese Verhältnisse in jedem Fall eine sehr gute Zeit.

Mal schauen, mit welchen Wetterbedingungen im kommenden Jahr die Teilnehmer des Marburger Laufevents konfrontiert werden.

Der hisorische Marktplatz in Marburg gefüllt mit ca. 2.000 Sportler
Der hisorische... 
Da vorne geht´s los
Da vorne geht´s los 
Nach und nach füllt sich das Uni-Stadion durch die ankommenden Läuferinnen und Läufer
Nach und nach füllt sich... 
... nach 2:03:05 Stunden angekommen ...
... nach 2:03:05 Stunden... 

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von:  Andreas Läufer

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