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Auftaktveranstaltung der Wettenberger Energietage 2009: „Gebäude im Altbestand energetisch sanieren“

Wettenberg | Gut besucht war die Auftaktveranstaltung der Wettenberger Energietage 2009. Über die energieeffiziente Gebäudesanierung referierte der Vorsitzende des Haus- und Grundbesitzerverein Wettenberg Diplom-Ingenieur Thomas Runzheimer im Seminarraum des Holz- und Technikmuseum.
In seiner Begrüßung ging Bürgermeister Gerhard Schmidt auf die Aktivitäten der Gemeinde Wettenberg im Rahmen der Gebäudesanierung öffentlicher Einrichtungen ein. Neben dem Erhalt der Gebäudesubstanz und der Energieeinsparung sieht die Gemeinde Wettenberg hier ihre Vorbildfunktion für die Bürgerinnen und Bürger. Zur Unterstützung der privaten Maßnahmen hat die Gemeinde ein Förderprogramm, die Vor- Ort-Beratung, aufgelegt.
Wie der Referent ausführte, geben die erheblichen Energiekostensteigerungen der vergangenen Jahre vielen Haus- und Wohnungsbesitzern Anlass über bauliche Maßnahmen zur Energieeinsparung nachzudenken. Es mache jedoch keinen Sinn rein aus Gründen der Energieeinsparung zu sanieren. Dennoch steht ein sehr großer Anteil des Gebäudebestandes, welcher in den 60er und 70er Jahren errichtet wurde, auf Grund des Baualters in den kommenden Jahren zur Sanierung an. Hier ist es wichtig die richtigen Maßnahmen zu kombinieren. Jedes Gebäude hat seine Besonderheiten und muss als Einzelfall betrachtet werden, so Runzheimer.
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Technisch möglich, erprobt und umsetzbar ist die energieeffiziente Sanierung von Altgebäuden bis hin zum Niedrigenergie- oder Passivhausstandard. Hierzu wurden in den vergangen Jahren viele neue Bauprodukte und auch neue Technologien, insbesondere im Bereich von Fenstern, Verglasungen, Dämmstoffen und haustechnischen Einrichtungen, entwickelt.
Der Referent erläuterte die verschiedenen Möglichkeiten der energieeffizienten Sanierung durch Austausch der Fenster, Dämmung des Daches der obersten Geschossdecke, Außenwanddämmung und ging auf Feuchtigkeitsprobleme am Gebäude und die Fragen der Luftdichtheit und Belüftung ein.
Durch Maßnahmen zur Energieeinsparung im Gebäudebestand können erhebliche Mengen an klimaschädlichen Kohlendioxidemissionen vermieden werden. Neben der Energieeinsparung wird durch eine fachgerecht ausgeführte Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes auch die Behaglichkeit in den Wohnräumen erheblich verbessert und hierdurch der Wohnkomfort gesteigert.

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