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Verein will Vermarktung unterstützen und in Zuchtfragen beraten

Die Beteiligten bei der Körung der Jungbullen in Rudlos: Hubertus von Schnurbein, Martin Marx, Matthias Uhl, Jost Grünhaupt, Astrid Steinhoff, Jürgen Martin und Viola Wurm (von links)
Die Beteiligten bei der Körung der Jungbullen in Rudlos: Hubertus von Schnurbein, Martin Marx, Matthias Uhl, Jost Grünhaupt, Astrid Steinhoff, Jürgen Martin und Viola Wurm (von links)
Wettenberg | Auf Betreiben des Vereins zur Erhaltung und Roten Höhenviehs wurden zum dritten Mal junge Bullen in Hofgut Rudlos aufgestallt. Von den elf Tieren wurden Mitte März sechs mit teils sehr guten Noten als zuchttauglich bewertet. Die Gruppe der Vereinsmitglieder, die das Bullenprojekt betreibt, freut sich über das gute Ergebnis und gratulierte den Züchtern zu ihrem Erfolg. Am Samstag, den 16. April sollen die Tiere ab 11 Uhr allen interessierten Züchtern zum Kauf angeboten werden.

Einen Tag nach der Körung der Jungbullen zog der Verein in seiner Mitgliederversammlung Bilanz. Vorsitzende Astrid Steinhoff aus Wettenberg und ihr Stellvertreter Martin Marx aus Homberg-Büßfeld berichteten rückblickend sowie von geplanten Vorhaben.
Eines davon umfasst die gemeinsame Vermarktung der Tiere von Vereinsmitgliedern. Derzeit werden geeignete Verkaufsstellen wie Hofläden – auch Nahe des Rhein-Main-Gebietes – gesucht, in denen Fleischprodukte vom Roten Höhenvieh angeboten werden können. Es seien bereits eine EU-zertifizierte Schlachtstätte sowie ein Betrieb zur Zerlegung und Veredlung gefunden. Im Zentrum des ganzen
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steht das gemeinsame Handeln, schließlich betrieben viele Halter der Rasse dies eher als Hobby: „Wir möchten vermeiden, dass Tiere, die nicht direkt vermarktet werden können, unterpreisig an Viehhändler abgegeben werden“, erklärte Steinhoff. Die Fleischqualität der auf Weideflächen gehaltenen Rinder sei zu gut, um die Tiere zu verscherbeln. Außerdem erhöhten sich die Tierzahlen in den Betrieben zunehmend, weil Zuschüsse nur gewährt werden, wenn ein Betrieb mehrere Herdbuchtiere halte. „Es kommt mit den größeren Tierbeständen insgesamt nun mehr Nachwuchs als neue Züchter mit dem Roten Höhenvieh anfangen.“ Wenn aber Hobbyzüchter und kleine Betriebe ihre Tiere gemeinsam vermarkten, würden sich Chancen daraus ergeben. Denn so könne für Hofläden oder Gastronomie ein kontinuierliches Angebot geschaffen werden, das allein ansonsten nur große Betriebe stemmen könnten.

Eine Arbeitsgruppe des Vereins will sich auch der Zuchtberatung wieder verstärkt annehmen. Dabei sollen züchterische Fortschritte aus den einzelnen Anpaarungen festgestellt und Erfahrungen weitergegeben werden. Die Besichtigung der Tiere und Beratung vor Ort sei eine wichtige Ergänzung zu den Berechnungen, die der Verein bereits anbietet. Vermieden werden sollen somit Entwicklungen, wie sie bei einigen Hochleistungsrassen bereits Alltag sind. Schließlich seien beispielsweise Leichtkalbigkeit und Robustheit wesentliche Eigenschaften des Roten Höhenviehs, die unbedingt erhalten werden müssten.

Weitere Informationen, auch zu den gekörten Jungbullen, sind auf den Internetseiten www.rotes-hoehenvieh.de und www.rotes-hohenvieh.info sowie per Mail bei steinhoff@rotes-hoehenvieh.de und marx@rotes-hoehenvieh.de erhältlich.

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