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300.000 € Förderung aus der Dorfentwicklung für den Neubau der gemeindlichen Kindertagesstätte in Wettenberg-Wißmar

Bescheidübergabe durch Frau Landrätin Schneider
Bescheidübergabe durch Frau Landrätin Schneider
Wettenberg | Frau Landrätin Schneider und Frau Schäfer, Leiterin der Abteilung für ländlichen Raum des Lahn-Dill-Kreises, hatten eine frohe Botschaft zu ihrem Besuch bei Bürgermeister Brunner mitgebracht. Zunächst tauschte man sich über die positive Wirkung der Dorfentwicklung für die gesamte Gemeinde Wettenberg aus und stellte mit Freude fest, dass durch die bereits genehmigten Maßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich eine erhebliche Wertschöpfung ausgelöst wurde. Frau Landrätin Schneider fand besonders bemerkenswert, dass neben der Wirtschaftsförderung durch die Neukonzeption der Dorfentwicklung mit der Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes eine verstärkte Bürgerbeteiligung eingetreten ist. Herr Bürgermeister Brunner bestätigte, dass gerade das gemeinsame Erarbeiten des Entwicklungskonzeptes Wettenberg 2022 für die Gemeinde Wettenberg ausschlaggebend war, um sich für die Aufnahme in das Programm zu bewerben. Er zeigte sich besonders erfreut, dass das große kommunale Projekt zum Neubau einer Kindertagesstätte im Ortsteil Wißmar mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,3 Mio. € mit 300.00 € aus der Dorfentwicklung gefördert wird. In diesem Zusammenhang bedauerte er jedoch, dass damit bereits am Anfang der Dorfentwicklung das gesamte Förderbudget für öffentliche Maßnahmen der Gemeinde Wettenberg ausgeschöpft sei. Er bat deshalb um Unterstützung eines im nächsten Jahr zu stellenden Antrages der Gemeinde Wettenberg auf weitere Mittel zur Förderung öffentlicher Projekte. Frau Abteilungsleiterin Schäfer bat um Verständnis dafür, dass das Amt nur im Rahmen des zugeteilten Budgets öffentliche und private Projekte bewilligen kann. Frau Landrätin Schneider betonte, dass der Erfolg der Dorfentwicklung dazu führen müsste, dass seitens des Landes Hessen weitere Gelder zur Verfügung gestellt werden, da diese nicht nur den Antragstellern zugute kommen, sondern auch die heimische Wirtschaft maßgeblich davon profitiere. In Zeiten einer zunehmenden Urbanisierung komme gerade der Stärkung des ländlichen Raums eine besondere Bedeutung zu, der sich die Landespolitik stellen müsse. Bürgermeister Brunner betonte in diesem Zusammenhang, dass eine Förderkulisse für die Gebäude der späten 60er und 70er Jahre fehle, die nunmehr verstärkt im Rahmen des Generationswechsels auf den Immobilienmarkt gebracht würden. Hier wünscht er sich zukünftig ebenfalls eine Fördermöglichkeit für die privaten Bauherren, damit der Generationswechsel gerade in den großen Neu-baugebieten der 60er und 70er Jahre so gut gelinge, wie die Stärkung der alten Ort-steile durch die Dorfentwicklung.

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