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Carsten Zörb soll Bürgermeister in Wettenberg werden

Carsten Zörb.
Carsten Zörb.
Wettenberg | Bei der Wettenberger Bürgermeisterwahl am Sonntag, 7. Juni, soll Carsten Zörb (CDU) Nachfolger des bisherigen Bürgermeisters Gerhard Schmidt (SPD) in Wettenberg werden, der nicht mehr antreten wird. Einstimmig nominierte die Mitgliederversammlung der CDU ihren Kandidaten. Der Parteivorsitzende Dr. Gerhard Noeske und eine Findungskommission hatten Zörb empfohlen. Durch seine Berufausbildung, seine Persönlichkeit und seine politischen Erfahrungen verfüge Zörb über alle Voraussetzungen, um ein erfolgreicher und bürgernaher Bürgermeister zu sein.
Carsten Zörb ist 36 Jahre alt, er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren. Nach Ausbildung und Tätigkeit als Bankkaufmann auch in Launsbach studierte er Betriebswirtschaft. Er trägt nun Verantwortung für eine große Zahl von Mitarbeitern eines Personaldienstleisters. Er hat damit gelernt, auch einen großen Betrieb zu führen, er erlebt aber auch hautnah die Bedürfnisse der heimischen Betriebe und die Sorgen der Mitarbeiter in der gegenwärtigen Wirtschaftslage.
Politisch sammelte Zörb Erfahrungen im Ortsbeirat seines Heimatortes Lützellinden
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und als Stadtverordneter in Gießen. In Gießen ist er auch im Schulausschuss tätig. Er ist fest davon überzeugt, dass nur eine enge Zusammenarbeit in gegenseitigem Respekt zwischen Gießen und den Umlandgemeinden wie Wettenberg in der Lage sein wird, die Ansiedlung von Betrieben in Mittelhessen bei geringem Flächenverbrauch zu erreichen.
Ehrenamtlich hat sich Carsten Zörb seit vielen Jahren in der offenen und kirchlichen Jugendarbeit engagiert. Chorgesang und Posaune kommen hinzu. Jetzt steht natürlich seine junge Familie im Vordergrund. Aus diesen persönlichen Erfahrungen legt er für seine Tätigkeit in Wettenberg einen besonderen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit der Vereine und der Gemeinde und auf Angebote, die Familie und Beruf vereinbar machen. Das bereits gute Angebot für Familien in dieser Gemeinde müsse nach den Bedürfnissen der Betroffenen fortentwickelt werden. Es dürfe sich aber nicht auf Kinderbetreuung beschränken. Die besonderen Wünsche der älteren Mitbürger müssten ebenso berücksichtigt werden. Beispiele seien Verbesserung des innerörtlichen Verkehrs, um die Geschäfte besser erreichen zu können, und Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege der Angehörigen.
Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit als Bürgermeister sollen Natur- und Landschaftsschutz und sparsamer Umgang mit Energie und Boden sein, Stärkung der Wirtschaftskraft und Ansiedlung von Arbeitsplätzen, die Förderung von Sport- und Kulturvereinen. Entscheidend für Erhaltung und Ausbau des Angebots für die Bürger sei eine enge Zusammenarbeit der Gemeinden im Gleiberger Land.
Wunsch der CDU ist nach Worten des Parteivorsitzenden Noeske, dass Carsten Zörb nicht nur Kandidat der Union sein soll, sondern Kandidat einer bürgerlichen Mehrheit diesseits der SPD. Zörb hat sich deshalb bereits bei der FDP vorgestellt und wird dies auch in Kürze bei Freien Wählern und Grünen tun. „Letztlich geht es mir nicht um Konfrontation“, so Zörb, „sondern auch angesichts der gegenwärtigen Verhältnisse in der Gemeindevertretung um ein gutes und sachbezogenes Verhältnis zu allen Fraktionen.“
Inzwischen hat Carsten Zörb den Wahlkampf bereits aufgenommen. Tag für Tag macht er Hausbesuche, um sich möglichst vielen Bürgern persönlich vorzustellen und ins Gespräch zu kommen und seine Karte zu überreichen. „Zuhören, zupacken, Zörb“ steht als Wahlspruch darauf. Inzwischen war Zörb bei Sportveranstaltungen und hat schon Vereine besucht. Eine herzliche Bitte richtet er an alle Vereine und andere Gruppen oder Einrichtungen, ihn zu einem Gespräch einzuladen. Eine Frage wurde ihm immer gleich zu Anfang gestellt: ob er es sich denn vorstellen könnte, nach Wettenberg zu ziehen. „Ja“, sagt Carsten Zörb, „das kann ich mir sehr gut vorstellen. Hier gefällt es mir wirlich gut.“

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