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Zum 2. Fairen Frühstück in Staufenberg kam der Nikolaus

Staufenberg | Wer am Wochenende gerne ausgiebig frühstücken wollte und zu dem neue, fair gehandelte Produkte kennen lernen wollte, war genau richtig beim 2. Fairen Frühstück in Staufenberg. Hierbei handelte es sich um eine Veranstaltung im Rahmen des von der Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebrachten Projekts „Faire Stadt Staufenberg“. Teilnehmer des Projekts sind zahlreiche Unternehmen, Kirchen und Schulen. Anlässlich des 2. Fairen Frühstücks wurden alle Unternehmen, die in Staufenberg den Fairen Handel unterstützen, mit einem “Fair-Trade-Town“- Aufkleber ausgezeichnet. Um auf das „Fair-Trade- Town Projekt“ aufmerksam zu machen, sei auch geplant, im nächsten Jahr Fotos von den mitwirkenden Unternehmen mit einem Fair Trade Produkt zu machen und diese im Foyer des Rathauses aufzuhängen, so Bürgermeister Peter Gefeller.
Die Gründerin des Weltladen in Gießen und Leiterin der Steuerungsgruppe „Fair-Trade-Town-Staufenberg“, Ilse Staude, freute sich sehr über die bisherige Beteiligung.
Beim Fairen Frühstück konnten Kaffee, Marmeladen, Gelees und andere Brotaufstriche, verschiedene Säfte und Schokolade ausprobiert
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werden. Die Produkte wurden von dem Gießener "Eine-Welt-Laden" und einigen "Fairtrade"-Partnern zur Verfügung gestellt. Staude bedankte sich für die frischen Brötchen bei der Bäckerei Müller aus dem Burgwald und für Milch und Butter bei Silvia Simon von REWE. Das Motto des 2. Fairen Frühstücks lautete: „Der Nikolaus kommt...“. Und dies tat er tatsächlich: ein echter Nikolaus bescherte die kleinen und auch großen Frühstücksgäste. Der historische Nikolaus war ein Bischof aus der Hafenstadt Myra, in der heutigen Türkei, der sich vor 1500 Jahren für Gerechtigkeit einsetzte und den Kindern half. In Myra herrschte damals eine furchtbare Hungersnot. Die Bewohner hatten kein Geld, den Seeräubern, die genügend Nahrung besaßen, diese abzukaufen. Die Seeräuber boten den Bewohnern ein Tauschgeschäft an: gegen genügend Nahrungsmittel sollten die Kinder der Stadt als Arbeitskräfte auf den Schiffen eingesetzt werden. Der Bischof Nikolaus verhinderte dieses Tauschgeschäft indem er alle wertvollen Gegenstände aus der Kirche den Seeräubern anbot. Der Bischof rettete somit die Kinder und setzte sich auch für die Gerechtigkeit ein. „Der Nikolaus ist somit ein Vorbild für alle jene, die für die Gerechtigkeit eintreten wollen. Auch für uns, die wir einen gerechten und fairen Handel stärken wollen“, so Staude anlässlich des 2. Fairen Frühstücks.

 
 
Teilnehmer des Fairtrade Projekts in Staufenberg mit Bürgermeister Peter Gefeller und Ilse Staude (vorne rechts)
Teilnehmer des Fairtrade... 

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