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Bitte verschenken Sie kein Leben! - Keine lebenden Tiere im Osternest

Staufenberg | Ein niedliches Kaninchen mag Ihnen als tolle Überraschung im Osternest Ihres Kindes erscheinen. Aber bitte bedenken Sie:

ein Kaninchen ist ein lebendes, fühlendes Wesen mit zahlreichen eigenen Bedürfnissen - und wird während der bis zu 10 Jahre seines Lebens ganz darauf angewiesen sein, dass Sie diese Bedürfnisse erfüllen.

Kaninchen leben in der Natur in großen Gruppen. Sie kuscheln zusammen, putzen sich gegenseitig und spielen miteinander; sie gehen sogar feste Partnerschaften ein. Ein Kaninchen kann einzeln niemals artgerecht gehalten werden. In Österreich und in der Schweiz zum Beispiel ist das sogar laut Tierschutzgesetz verboten. Es sollten daher grundsätzlich mindestens zwei Kaninchen angeschafft werden.

Ein artgerechtes Gehege für zwei Kaninchen sollte mindestens 4 qm groß sein. Darüberhinaus benötigen die agilen Tiere tägliche Auslauf- und Beschäftigungsmöglichkeiten.
In der Natur leben Kaninchen in einem bis zu einem Quadratkilometer großen Revier, in dem sie unterirdische Baue anlegen, gemeinsam auf Futtersuche gehen und allgemein ein soziales Leben führen. In einem handelsüblichen "großzügigen" Kleintierkäfig oder Hasenstall, aus dem es einmal am Tag zum Schmusen herausgenommen wird, lebt kein Kaninchen glücklich und zufrieden!

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Die Tiere brauchen jeden Tag frisches Wasser, Heu, sowie mehrmals täglich Gemüse und Grünfutter.
Die Kloecken müssen täglich gesäubert werden. Einmal wöchentlich muss das ganz Gehege gründlich gereinigt werden.

Auch Kaninchen können krank werden und müssen dann dem Tierarzt vorgestellt werden. So klein das Tier auch sein mag - eine Tierarzt-Rechnung von 100 Euro ist schnell zustande gekommen.

Wie die Anschaffung von jedem Tier, sollte die Anschaffung von Kaninchen wohl überlegt - und niemals mit der Absicht, ein Kinderspielzeug zu erwerben - geschehen.

Bitte informieren Sie sich zuvor ausführlich, zum Beispiel auf dieser Internetseite:
http://www.diebrain.de/k-index.html

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Kommentare zum Beitrag

Barbara Felde
405
Barbara Felde aus Gießen schrieb am 27.03.2013 um 15:14 Uhr
Guter Artikel, leider muss man immer wieder darauf aufmerksam machen, dass Tiere Arbeit machen, Geld kosten und man sich auch damit auskennen sollte, bevor man sie anschafft. Leider gibt es immer noch oft genug Spontankäufe, bei denen dies nicht bedacht wird!
Freunde für Pfoten e.V.
81
Freunde für Pfoten e.V. aus Staufenberg schrieb am 27.03.2013 um 15:54 Uhr
Danke für das Lob.
Leider scheint es ja tief in den Köpfen zu sitzen, dass je kleiner das Tier ist, desto geringer auch die Bedürfnisse seien. Dabei ist es allenfalls so, dass je kleiner das Tier ist, desto leichter die Bedürfnisse zu übersehen sind...
Barbara Felde
405
Barbara Felde aus Gießen schrieb am 27.03.2013 um 18:38 Uhr
Ganz genau. Kaninchen sind keine Kuscheltiere für Kinder. Sie sollten auch nicht in einem Käfig gehalten werden. Das ist schlimm! Ich habe ein Kaninchenzimmer, wo mein kleines Grüppchen 20 qm Platz hat. Das ist auch viel lustiger als ein Kaninchen im Käfig. Kaninchen, die viel Platz und Auslauf haben, machen ganz lustige Sachen, das ist manchmal besser als fernsehen. Und das Wohl der Tiere sollte es jedem Wert sein, ihnen so viel wie möglich Platz zu schaffen.
Brigitte Matuschek
709
Brigitte Matuschek aus Gießen schrieb am 29.03.2013 um 19:14 Uhr
Solche Artikel,können gar nicht oft genug unter die Menschen gebracht werden.Habe heute grad an das Thema wieder gedacht.Bin heute morgen am Gelände Ringallee unterwegs gewesen und habe mir die freilebenden Tiere angeschaut.Schon interessant wie die Wildkaninchen mit der Baustellensituation umgehen. Bauschutthaufen und Wurzeln der gefällten Bäume,werden schnell zu Höhlen umgestaltet.Aber denen gehts immer noch besser,als den in Minikäfigen gehaltenen Artgenossen.
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von:  Freunde für Pfoten e.V.

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