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Die Voice Factory, Hamburg und der „Michel“

AIDAcara kurz vorm "Leinen los!"
AIDAcara kurz vorm "Leinen los!"
Staufenberg | Ein etwas anderer Vereinsausflug sollte es für die Mainzlarer Sängerinnen und Sänger werden. Einfach mal shoppen, den Touri spielen und dabei Hamburg ein klein wenig kennenlernen – das erklärte Ziel der 40 Chormitglieder der Voice Factory aus Mainzlar. Um 07:00 Uhr ging es Samstag vor einer Woche am „Kreuz“ in Mainzlar los und wie das halt immer so ist, so richtig los ging es dann doch etwas später. Mit einem heimischen Busunternehmen hatte man schon im Vorfeld die grobe Planung für die nächsten drei Tage durchgesprochen und so ein paar Stationen festgelegt. Erster Programmpunkt, noch am Samstagabend, sollte der Start an den Landungsbrücken sein um die abendliche Hafenrundfahrt zu genießen. Tja, wenn man bloß die Barkasse gefunden hätte. Nun ja, ein Blick in die Unterlagen zeigte dann doch, dass noch gut ein Kilometer Fußmarsch vor den Sängerinnen und Sängern lag, denn los ging es im alten Zollhafenbecken vor der Speicherstadt. Schwamm drüber, ein lang gezogener Tross machte sich auf den Weg und endlich war die Barkasse gefunden. Ein kleiner Tipp an die Veranstalter musste dann doch sein, denn selbst erfahrene „Barkassen-Rundfahrt-Schreier“, befragt auf dem Weg zum Anleger des Anbieters, wussten nicht sofort etwas mit der Adresse anzufangen. Mit knapp zehn Minuten Verspätung am Anlieger angekommen, ging es nach einer kurzen Vorstellung der Route los. Vorbei an alten Speichern, hin zur Baustelle der neuen Hafen-City, dem Kreuzfahrtterminal und dem Millionengrab Elbphilharmonie führte die Fahrt weiter in den Abend und zu den Containerterminals. Das Wetter spielte mit und nach circa einer Stunde ging es auf der Rückfahrt vorbei an Övelgönne mit dem Museumshafen, der AIDAcara die in Altona vor Anker lag und kurz vor dem Auslaufen war, den beleuchteten Landungsbrücken zurück in das kleine Hafenbecken. Diese Art der Hafenrundfahrt, hier speziell für die Voice Factory ausgesucht, lohnt sich auf jeden Fall und sollte, zumal mit diesem Lichtereindruck, immer gebucht werden. Der Sonntagvormittag stand ganz im Focus einer Stadtrundfahrt. Dazu gehörten unter anderem natürlich die Bereich um die Alster und die Geschichte der Entstehung derselben, ein kurzer Abstecher in die Analen Hamburgs mit seinem Großbrand und dem Wiederaufbau danach, den Dänen in Altona und den Schwänen, die „Heiligen Kühe Hamburgs“, auf der Binnenalster. Der Nachmittag
Teil der neuen Hafen-City
Teil der neuen Hafen-City
war zur freien Verfügung und wurde mit Flanieren und Kaffeetrinken am Jungfernstieg und in den Alsterarkaden ausgefüllt, bevor es am Abend in die verschiedenen Musicals ging. Vom Dauerbrenner „König der Löwen“ über “Tarzan“ bis zur neuen „Tabaluga“-Ausgabe wurde gebucht und besucht was in Hamburg angeboten wurde. Das eigentliche Highlight kam jedoch am Montag. Neben Petrus` hervorragendem Timing bezüglich des Wetters, war ein Singen in einem der Wahrzeichen Hamburgs – dem „Michel“- eingeplant. Montagnachmittag, nach der Mittagsandacht, wurden fünf Lieder von der Chorempore präsentiert. Überrascht von der guten Akustik im Michel, musste Chorleiterin Daniela Werner die Sängerinnen und Sänger ein bisschen, das Tempo betreffend, einfangen. Trotzdem, Gänsehaut-Feeling kam bei einigen Liedern auch bei den Sängerinnen und Sängern auf und auch im Kirchenschiff sah man die Zuhörer entspannt sitzen, lächeln und zuhören. Mit sehr viel Applaus, die Kirche füllte sich zusehends, als es sich vor der Tür herumgesprochen hatte, dass ein Chor singt, wurde die Voice Factory aus dem Michel verabschiedet. Ein nachhaltiger Eindruck für alle Beteiligten und ein krönender Abschluss eines doch etwas anderen Vereinsausfluges. Neben diesen feststehenden
Fleet in der Speicherstadt
Fleet in der Speicherstadt
Terminen wurden natürlich auch noch die Reeperbahn und der Fischmarkt besucht. Eine Führung der etwas anderen Art wurde spontan vor Ort gebucht. St. Pauli mit einem „Einheimischen“. Vieles was keinem bekannt war und in die Tiefe der Geschichte St. Paulis ging, erfuhr man hier aus erster Hand und so auch die teilweise leidvolle Geschichte des bis heute zu einem der sichersten Stadtteile gewachsenen St. Pauli. Auch hier regieren mittlerweile die Interessen der Investoren und so wird versucht mit allen legal zur Verfügung stehenden Mitteln, dieses Kleinod zu erhalten und den Menschen ihre gewohnte Umgebung und Wohnung zu gewährleisten. Der Abschluss an diesem Montag und für das gesamte Wochenende, wurde in der Nähe des Hotels in einem typischen Hamburger Restaurant gefeiert – im „Paulaner“. Hier traf sich das Gros der Mitfahrer um bei einer „Brotzeit“ die letzten Tage Revue passieren zu lassen, während ein kleiner Teil noch auf St. Pauli weilte und das Erfahrene von der Tour in Anschauungsunterricht umsetzte. Der Dienstagmorgen verlief in aller Ruhe, da die Heimfahrt erst für 14:00 Uhr geplant war und so konnten die Stunden bis dahin noch mit einem Bummel an die Alster oder die Landungsbrücken gemütlich überbrückt werden, bevor es dann, mit einem Zwischenstopp zum Abendessen, wieder Richtung Mainzlar ging.

AIDAcara kurz vorm "Leinen los!"
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Fleet in der Speicherstadt
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Voice Factory Mainzlar auf der Chorempore im "Michel"
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von:  Norfried Stumpf

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Norfried Stumpf
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