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25. Seniorenfahrt der Stadt Staufenberg

Teilnehmer der 25. Seniorenfahrt der Stadt Staufenberg
Teilnehmer der 25. Seniorenfahrt der Stadt Staufenberg
Staufenberg | von Ursula Münch

Vom 7. bis 12. Mai führte die diesjährige Seniorenfahrt zur Mecklenburgischen Seenplatte, nicht umsonst „Land der tausend Seen“ genannt wird, und zur Insel Rügen.
Untergebracht waren wir in der Reuterstadt Stavenhagen, die wir nachmittags erreichten. Die Stadt wurde nach dem Dichter Fritz Reuter benannt und zählt 8000 Einwohner. Bei einer kleinen Stadtrundfahrt am nächsten Morgen bekamen wir viele Informationen über die Stadt, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde.

Am Dienstag stand als erster Besichtigungstag eine Schlössertour in der Mecklenburgischen Schweiz auf dem Programm. Unsere Reiseleiterin vor Ort, Frau Hufnagel, begleitete uns auch die nächsten Tage.
Auf der Deutschen Alleenstraße (beginnt auf Rügen und führt bis zum Bodensee) fuhren wir unseren Zielen entgegen – zuerst der Stadt Basedow. Unter anderem wurde uns bekannt, dass die drei größten Seen, die zur Mecklenburgischen Seenplatte gehören, der Teterower See (der kleinste), der Malchiner See (der zweitgrößte) und der Comerower See (der Größte) sind.

Im „Alten Schafsstall“ in Basedow war das Mittagessen reserviert.
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Anschließend besuchten wir die Dorfkirche mit einer wunderschönen frühbarocken Orgel. Der gesamte Dorfkern von Basedow ist denkmalgeschützt. Auf den Hausdächern konnten Storchennester entdeckt werden. Weiter führte unser Weg zu dem in einer Parklandschaft gelegenen Schloss Basedow, das leider dem Verfall preisgegeben scheint. Nur ein kleiner Teil wird gelegentlich noch bewohnt.
Die Schlossanlage Burg Schlitz war nach dem Mittagsimbiss das nächste Ziel. Gebaut wurde die Burg von 1811 bis 1824. Schlosskirche und Parkanlage mit Nymphenbrunnen war die nächste Sehens-würdigkeit. Der Park ist 180 Hektar groß.
Weiter ging es zum Schloss Schorssow. Die Burganlage wurde besichtigt, die an dem schönen Ulrichshusener See liegt. Anschließend wurde eine Kaffeepause im Schlossarenal Ulrichshusen eingelegt, das ein ehemaliger Pferdestall war.
Am dritten Tag der Reise wurde die Stadt Schwerin besucht. Schwerin ist die älteste Stadt in Mecklenburg. Sie ist von sieben Seen umgeben. Mit dem „Petermännchen-Express“ fuhren wir eine Stunde durch den Schlossgarten, am Schweriner See entlang zur alten Schleifmühle und durch die historische Altstadt bis wir am Ende des Marktplatzes am Dom ausstiegen.

Jetzt war ein Bummel und die Besichtigung des Domes angesagt. Da auf dem Marktplatz gerade Markt war, konnte dieser mit besichtigt werden und natürlich war auch der Verzehr eines guten Fischbrötchens angesagt.
Die Reiseleiterin zeigte uns in der Stadt weitere Sehenswürdigkeiten, u. a. das Schloss Schwerin, das das Wahrzeichen des Landes ist. Das Schloss macht einen sehr imposanten Eindruck mit seinen 365 Türmen und Türmchen, die teilweise vergoldet sind. Wir spazierten durch einen Teil des Schlossgartens, den anderen Teil konnten wir vom Bus aus bewundern.

Die Rückfahrt zum Hotel führte über Teterow und Schloss Güstrow. Erwähnt sei noch, dass alle Städtenamen, die mit „ow“ enden, slawischen Ursprungs sind.

Am 10. Mai, unserem 4. Ausflugstag, wurde schon um acht Uhr der Bus zur Insel Rügen bestiegen. Der Weg führte an der historischen Stadt Demmin vorbei. Unterwegs erhielten wir Kenntnis, dass sich die Bewohner des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus circa einer Million Mecklenburgern und ca. sechshunderttausend Pommern zusammen setzt. Auch berichtete die Reiseleiterin, dass sich hier das größte Tiefmoor befindet.

Von der Hansestadt Stralsund (55000 Einwohner) mit historischer Altstadt (Weltkulturerbe) und drei großen Backsteinkirchen (St. Marien-, St. Jakobi- und St. Nicolaikirche) führte uns die Reise über die neue Rügenbrücke (2.830 km lang) vorbei an dem Seebad Altefähr auf die Insel Rügen. Zuerst besuchten wir in der „Alten Pommernkate“ in Rambin einen Rügener Bauernmarkt, wo man allerlei „rügentypische“ Spezialitäten einkaufen konnte. Die Insel Rügen ist tausend Quadratkilometer groß und auf ihr leben 60000 Einwohner.
In Sassnitz ging es dann aufs Schiff. Herrliche Panoramaansichten bekamen wir zu sehen. Über den Jasmunder Bodden (Weltkulturerbe und auch Nationalpark) sahen wir in der Ferne Kap Arcona, auf der Halbinsel Wittow gelegen. Die typische Kreideküste war schon beeindruckend, unter anderem der Königsstuhl. Zurück in Sassnitz war das nächste Ziel das Ostseebad Binz (6000 Einwohner und 6000 Gästebetten).Die Strandpromenade lud zu einem Bummel ein. Binz ist das größte Seebad der Insel und hat einen großen Strand mit feinem Sand. Die Strandpromenade ist von Bauten im Stil der romantischen Bäderarchitektur gesäumt.

Auf dem Rückweg stand noch eine Stadtrundfahrt durch Stralsund auf dem Programm, vorbei an den Sehenswürdigkeiten wie Hafenviertel, Ozeaneum, Theater und den Resten der gut erhaltenen Stadtmauer mit den Wiekhäusern (Wehrhäuser).

Waren erwartete uns am 5. Tag unserer Reise. Waren ist das Zentrum, das Herz der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Stadt liegt zwischen vier Seen. Der Nationalpark ist 320 Quadratkilometer groß. Hier leben Bären und Wölfe. Unterwegs erregte unsere Aufmerksamkeit ein Fischadlernest, das auf einem Mast zu sehen war. Die Reiseleiterin berichtete, dass das Nest mit einer Kamera überwacht wird, die regelmäßig Bilder sendet. Anschließend besuchten wir die Station der Fischseeadler und durften uns ein interessantes Video ansehen, welches den Weg von der Eiablage bis hin zur Fütterung und dem Flüggewerden dokumentiert.
In Waren angekommen, wurden wir mit der Geschichte und den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt bekannt gemacht. Waren liegt an der Müritz, Deutschlands größtem Binnensee. Ein Schiff brachte uns ab Kiezbrücke durch 15 Schleusen bis Malchow. Nach zwei Stunden Schifffahrt über vier Seen, wurde wieder in Waren angelegt.

Leider hieß es am Samstag wieder die Heimreise antreten. Eine schöne und erlebnisreiche Woche ging zu Ende.

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