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36. Honolulu Marathon

Ankunft in Honolulu
Ankunft in Honolulu
Staufenberg | Während ihres Urlaubs auf Hawaii nahmen Rosi und Hans Hausner vom Treiser Lauf- und Walkingtreff am diesjährigen Honolulu Marathon teil.
Bei einigen kurzen Trainingseinheiten im Vorfeld, konnten sie sich schon mal etwas an das Klima gewöhnen. Schnell war dann aber auch klar, das eine Zeit um 3:35:00 welche eigentlich angepeilt war, nicht zu schaffen sein wird.

Am Marathontag hieß es um 3:00 Uhr aufstehen, denn um 3:45 Uhr wurden sie zum Start am Ala Moana Park gebracht. Lange Schlangen an den wenigen Toilettenhäuschen und 20 350 Läufer/innen, zur Hälfte aus Japan, reihten sich hinter der Startlinie ein. Um 5:00Uhr wurde das Feld mit einem Kanonenschuss auf den 42,195km langen Weg geschickt. Ein spektakuläres Feuerwerk begleitet die Läufer/innen auf den ersten Kilometer. Die Strecke führt am Aloha-Tower vorbei, durch das weihnachtlich geschmückte nächtliche Honolulu. Weiter geht es über den Ala Moana Blvd., zur Kalakaua Ave und Waikiki. Mittlerweile fing es an zu regnen. Während des Marathons nahm der Tropenregen zeitweilig zu, so dass nasse Schuhe und Pfützen nicht zu umgehen waren. Waikiki
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Beach liegt rechts des Weges, tagsüber kann man hier schön die Surfer beobachten oder schwimmen gehen. Hier muß Rosi erst einmal einen Toiletten-Stopp einlegen, bevor es am späteren Ziel im Kapiolani Park vorbei in Richtung Diamond Head geht, welchen man in der Dunkelheit nur erahnen kann. Der Diamond Head ist ein Vulkankrater und das Wahrzeichen von Waikiki. Die Uhr ist bei dem Regen und der Dunkelheit nicht gut zu erkennen, so laufen Rosi und Hans erst mal nach „Gefühl“, die Zeit spielt irgendwie keine vordergründige Rolle mehr. Der Regen ist gar nicht schlecht, denn er wirkt angenehm kühlend. Zu sehen gibt es außer hunderte von Läufern und Läuferinnen nicht viel, es ist noch zu dunkel. Den Diamond Head haben sie nun passiert, zwischendurch wurden sie von der nicht laufenden Reisegruppe lautstark angefeuert. Die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um 23 bis 27 Grad sorgen bei diesem Tropenrennen schon jetzt für erschwerte Bedingungen. So etwa ab 18,5km hört der Regen auf und nun kommen sie auf den Kalanianaole Hwy und laufen der aufgehenden Sonne entgegen. Hier kommen ihnen auf der anderen Straßenseite die späteren Sieger entgegen. Ab Halbmarathon bekommt Rosi leichte Probleme an der Hüfte und „schwächelt“ auch sonst etwas. Bei km 25 schickt sie Hans schon mal vor, der das angeschlagene Tempo gut weiterlaufen kann.
Jetzt verlassen sie auch den Hwy und laufen eine Schleife auf der Hawaii Kai Drive, kommen dann wieder auf den Hwy zurück und begeben sich dann auf die letzen 12km. Hier kommen ihnen viele tausend Mitläufer entgegen. Links liegt der Pazifik, voraus glänzt in der aufgehenden Sonne grünlich der Diamond Head. Die Straße ist gesäumt von Königspalmen, es sieht einfach wunderschön aus und lässt alle „Marathonschmerzen“ vergessen. Auf der anderen Straßenseite reißt die Schlange der entgegenkommenden Mitläufer immer noch nicht ab, diese haben noch einen weiten Weg vor sich und das bei steigenden Temperaturen. Es gibt genügen Verpflegungsstellen mit Getränken und Wasser zum kühlen. Bei km 35 führt die Strecke auf welligem Terrain durch das Villenviertel von Kahala, bevor es dann bei 38,8km wieder am Diamond Head hoch geht. Bei km 40 ist das schlimmste geschafft, es geht etwas bergab und der letzte Kilometer auf ebener Strecke durch den Kapiolani Park zum Ziel. Jeder bekommt eine Muschelkette umgehängt, an der später die Medaillie befestigt wird.
Hier wartet Hans schon auf Rosi, zusammen holen sie sich ihr Finisher-Shirt ab.
Danach ist Erholung am Strand von Waikiki angesagt und das Baden im Meer tut den müden Beine richtig gut.

20 063 Finisher davon ist der Frauenanteil mit 47% (9665) sehr hoch. 167 Teilnehmer/innen kamen aus Deutschland.

Rosi erreichte mit einer Zeit von 3:46:27 den 4.Platz in der W50 und war 143 Frau von 9665, gleichzeitig war sie beste Deutsche Teilnehmerin.

Bei Hans wurde leider nur die Bruttozeit von 3:42:09 registriert, in der M55 belegte er von 908 Teilnehmern den 30. Platz und im Gesamtfeld (Männer) von 10 624 kam er auf Rang 602.

Ankunft in Honolulu
Blick auf Honolulu vom Aloha Tower aus
Waikiki vom Diamond Head
Einer der vielen "Traumstrände" von Hawaii

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Kommentare zum Beitrag

Jörg Theimer
1.066
Jörg Theimer aus Buseck schrieb am 29.12.2008 um 11:03 Uhr
Glückwunsch !
Dirk Lösel
218
Dirk Lösel aus Pohlheim schrieb am 03.01.2009 um 11:07 Uhr
Hallo Ihr beiden,
herzlichen Glückwunsch und für 2009 viel Gesundheit sowie viele private und sportliche Erfolge.

Gruß Dirk
Achim Mühlhans
78
Achim Mühlhans aus Fernwald schrieb am 21.01.2009 um 09:03 Uhr
Hallo Rosi und Hans,
erst mal noch alles Gute für das neue Jahr. Ist ja ein schöner Bericht und tolle Bilder. Da bekommt man richtig Lust auf Urlaub, ohne Laufen :-)))
Seid ihr am Samstag in Alten Buseck?? Ich wollte mal Laufen. Ohne Tempostress, ganz locker. Habe am letzten Samstag die Stecke teilweise schon mal getestet. Das wir eine schöne Schlammschlacht, nachdem es jetzt so getaut hat. Viele Liebe Grüße, bis vielleicht zum Samstag, Achim
Achim Mühlhans
78
Achim Mühlhans aus Fernwald schrieb am 21.01.2009 um 09:03 Uhr
Hallo Rosi und Hans,
erst mal noch alles Gute für das neue Jahr. Ist ja ein schöner Bericht und tolle Bilder. Da bekommt man richtig Lust auf Urlaub, ohne Laufen :-)))
Seid ihr am Samstag in Alten Buseck?? Ich wollte mal Laufen. Ohne Tempostress, ganz locker. Habe am letzten Samstag die Stecke teilweise schon mal getestet. Das wir eine schöne Schlammschlacht, nachdem es jetzt so getaut hat. Viele Liebe Grüße, bis vielleicht zum Samstag, Achim
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von:  Rosi Hausner

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Interessensgebiet: Staufenberg
Rosi Hausner
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