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Treiser Lauf- und Walkingtreff am Rennsteig

Staufenberg | Faszination Rennsteig

Schweiß und Tränen, Regen und Sonne, Hitze und Kälte, Glück und Leiden, Euphorie und Höllenqual. „Der Mythos lebt! „

Am 21. Mai 2011 startete Europas beliebtester Landschaftslauf in seiner 39. Auflage. Und wieder- wie alle Jahre- bewegte sich von den verschiedenen Startorten aus eine bunte Menschentraube aus insgesamt 15 000 Läufern/innen durch den Thüringer Wald. Von Eisenach, Neuhaus und Oberhof aus ging es auf den Hauptstrecken zum schönsten Ziel der Welt – Schmiedefeld.

Unter sportlichem Aspekt suchen sowohl der Marathon über 43,5km als auch der Supermarathon (72,7km) in Europa Ihresgleichen. Von beiden Routen geht mittlerweile eine regelrechte Mystik aus, die bei Tausenden von Rennsteigläufern schon vor dem Lauf ein Hochgefühl hervorruft. Die Halbmarathondistanz von Oberhof nach Schmiedefeld ist bei Neulingen oder Wiedereinsteiger sehr beliebt. Des Weiteren wurden verschiedene Walking und Wanderstrecken angeboten. Auf allen Strecken ist die Verpflegung bekannter Weise sehr gut. Obst, Wurst- und Käsebrot, Bockwurst, Bierbeißer und der berühmte Schleim, Wasser, Tee, Cola und verschiedenen Fruchtschorlen sollen verbrauchte Energie zurückbringen.

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Der Treiser LWT nutzte den Rennsteig, als ideales Ziel für seinen Vereinsausflug. Jeder hat die Möglichkeit sich nach Lust, Laune, Ausdauer oder Können zu bewegen und wurde mit einer einmalig schönen Natur belohnt.

Etwas verspätet, aber gut gelaunt, machte sich die Treiser Gruppe am Freitag vor dem Lauf auf dem Weg nach Frauenwald. Unterwegs wurde schon einmal fleißig das Rennsteiglied geübt. Abends dann noch die Kohlehydratspeicher aufgefüllt und die letzen Vorbereitungen für den Lauf am nächsten Tag getroffen.

Nach einer sehr kurzen Nacht und dem Motto: “ Morgenstund hat Gold in den Füssen“, standen Läufer und Wanderer pünktlich an ihren jeweiligen Startorten. Unsere Wanderer starteten von Oberhof aus, mit einem lauten Kanonenschuss wurden sie auf die 17km lange Wanderstrecke geschickt. Nach einigen Kilometern war der höchste Punkt, der Große Beerberg mit einer Höhe von 982 m, erreicht. Bald schon erschallte das Rennsteiglied in der Ferne und es lockte der Duft frisch gegrillter Thüringer Bratwurst einige unserer Wanderer zur wohlverdienten Pause. Danach ging es weiter im flotten Schritt, dem Ziel in Schmiedefeld entgegen. Nach einigen
Steffen, Stefan, Manuela, Hans, Ines, Thomas, Rosi vor dem Start zum Supermarathon
Steffen, Stefan, Manuela, Hans, Ines, Thomas, Rosi vor dem Start zum Supermarathon
fröhlichen und abwechslungsreichen Wanderstunden dort angekommen, wurden sie von einem gut gelaunten Publikum im Zieleinlauf begrüßt. Es Wanderten: Michael, Karl-Ludwig, Roland, Edwin, Simone, Silke, Willi, Doris, Karin, Martin, Nicole, Wolfgang, Elke und Regina.

Schon um 6:00 Uhr fiel der Starschuss in Eisenach, für den Supermarathon, die Königsstrecke der GutsMuths-Rennsteiglaufes. Er gilt als einer der landschaftlich schönsten und in seine Streckenführung zugleich auch anspruchsvollsten Ultras Europas. Stefan Demes, Thomas Glade, Rosi und Hans Hausner, Steffen Schreiber und Manuela Schweitzer sowie 2000 weitere Mitstreiter wollten das Abenteuer 72,7km und 2479 m Höhendifferenz (1470m Anstiege und 973m Abstiege) in Angriff nehmen. Jeder könnte seine eigene Geschichte dieses Laufes erzählen, eines haben alle gemerkt es war kein Sonntagausflug. Glück und Leiden, wie eingangs schon erwähnt, waren wirklich eng beieinander. Die vielen Anstiege, Wurzelwege, Geröll und Steinbrocken auf den Wegen, kosteten viel Kraft und Konzentration um nicht zu stürzen. Hans Hausner benötige 7:45:31, Stefan Demes freute sich über 8:13:30. Manuela, Steffen und Thoma liefen die gesamte Strecke gemeinsam und waren nach 9:34:13 in Schmiedefeld. Ines Fischer vom LGV Marathon Giessen, die sich unserer Reisegruppe angeschlossen hat, benötigte 10:28:23.
Am Ende waren alle glücklich und zufrieden, als sie im Ziel von netten Helfern die Medaille umgehängt bekamen.

.....es schmeckte super!!
.....es schmeckte super!!
Rosi war nach 7:25:06 (2. Platz W50) im Ziel, dort traf sie Uschi (4:23:46) und Frank Streuber (4:21:54). Beide hatten gerade den Marathon beendet. 2812 Läufer und Läuferinnen waren auf dem Kurs von Neuhaus nach Schmiedefeld unterwegs und hatten etwa 1400Höhenmeter zu überwinden. Besonders hart war der letzte Anstieg, etwa 1km vor dem Ziel. Dirk Dick ist wie viele andere unterwegs gestützt sonst hätte er die 4 Stunden geknackt. Für Ihn blieb die Uhr bei 4:00:01 stehen. Ralf Keim war mit 4:33:16 in Ziel.

Der Halbmarathon wurde in Oberhof gestartet und war mit 5881 Teilnehmern am stärksten besetzt. Die meisten Starter/innen des Treiser LW wollten ein schönes Lauferlebnis und achteten nicht so auf die Zeit. Enge Waldwege und die vielen Teilnehmer machten ein schnelles voran kommen teilweise auch sehr schwierig. Nur Gabi Schubert, die sich weit vorne im Starterfeld einreihen konnte, hatte einen sehr flotten Schritt drauf und freute sich am Ende über eine tolle Zeit von 1:41:17 und den 6. Platz der W45.
Ralf Keim , Uschi und Frank Streuber am Start zum Marathon
Ralf Keim , Uschi und Frank Streuber am Start zum Marathon
Mit dabei waren: Briemle Wolfpeter (2:21:29), Fleck Konstanze (2:23:04), Gerald Gebauer (1:51:11), Hillgärtner Wolfgang (2:20:15), Höchst Tina 2:09:26, Kamusella Sabine (2:15:18), Kamusella Steffen (2:20:15), Richter Petra (2:57:40), Schweizer Siegfried (2:14:27).

Am frühen Abend waren alle Treiser wieder fit und feierten im überfüllten Festzelt zusammen mit der großen „Rennsteigfamilie“ diesen tollen, wenn auch anstrengenden, Tag. Es wurde geschunkelt, getanzt und Rennsteiglieder gesungen. Das Köstrizer Bier schmeckte ebenso die Thüringer Bratwurst besonders gut. Das alles ist die Faszination Rennsteig – man kann es nicht beschreiben, man muss es einfach selbst erleben.


Am nächsten Tag, gab es mit Doris Heyer ein Geburtstagskind, beim gemütlichen Frühstück wurde das gefeiert.

Danach ging es wieder Richtung Heimat. Unterwegs wurde im Erlebnisbergwerk Merkers stopp gemacht. Eine spannende und sehr unterhaltsame Reise bis in 800 Meter Tiefe erwartet die Gruppe. Stationen voller Spannung, der hallenartige Großbunker mit dem größten untertägigen Schaufelradbagger der Welt, die erst 1980 entdeckte Kristallgrotte, ein einzigartiges Naturwunder, mit Salzkristallen bis zu einem Meter Kantenlänge und das "Museum zum Anfassen". Oder der Goldraum, dort lagerten bei Kriegsende die gesamten Gold- und Devisenbestände der Reichsbank und Kunstwerke von unschätzbarem Wert.

Am frühen Abend war die Gruppe wieder in Treis und bedankte sich herzlich bei Thomas Glade für die Organisation dieser schönen Fahrt.

 
Steffen, Stefan, Manuela, Hans, Ines, Thomas, Rosi vor dem Start zum Supermarathon
Steffen, Stefan,... 
.....es schmeckte super!!
.....es schmeckte super!! 
Ralf Keim , Uschi und Frank Streuber am Start zum Marathon
Ralf Keim , Uschi und... 
Glücklich im Ziel:  Rosi, Frank und Uschi
Glücklich im Ziel: ... 
Steffen Kamusella, Wolfgang Hillgärtner,  Wolfpeter Briemle, Siegfried Schweitzer kurz vor dem Halbmarathon Start
Steffen Kamusella,... 
"Wandersmann " Willi Heyer
"Wandersmann " Willi... 
 

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von:  Rosi Hausner

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Rosi Hausner
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