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Wildschweinrotte auf Abwegen

Staufenberg | Eine Wildschweinrotte mit insgesamt 10 bis 12 Tieren beschäftigte Polizei und Jagdpächter am vergangenen Samstag über mehrere Stunden im Raum Staufenberg. Offenbar durch eine stattfindende Treibjagd aufgeschreckt zogen es die Tiere vor, dem Wald am hellichten Tag den Rücken zu kehren. Gegen 10.44 Uhr geriet die Rotte auf die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße B3. Zwei Tiere wurden von vorbeifahrenden Fahrzeugen erfasst. Für die Fahrzeugführer verlief der Zusammenstoß relativ glimpflich, es entstand lediglich geringer Sachschaden. Während ein Wildschwein sofort verstarb, musste ein zweites schwerverletztes Tier durch die Polizei erschossen werden. Zur Vermeidung weiterer Unfälle erfolgte die Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen. Polizei und Jagdpächtern gelang es zunächst nicht, die verschreckten Tiere von der Fahrbahn zu treiben. Erst nach Hinzuziehung weiterer Jäger zog es die Rotte vor, sich in die angrenzenden Felder zu schlagen. Ihre weitere Flucht führte die Tiere in den Ortsbereich Staufenberg, von wo sie von Polizei und Jagdpächtern schließlich vertrieben werden konnten und den angestammten Wald aufsuchten. Ein sichtlich mitgenommener Nachzügler beschädigte insgesamt drei Gartenzäune in der Ortschaft, bevor auch dieser nach etwa einer Stunde den Ausgang fand und sich in den Wald schlug. Für die Dauer der Maßnahme wurden die Bewohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

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